Massenrichter heuer auf Zack - Kerstin Deichl und Hubert Fick neues Oberkirwapaar
In 45 Minuten steht der Baum

Acht Kirwapaare tanzten heuer den Baum in Massenricht aus - leider musste das Spektakel wegen des Regens ins Festzelt verlegt werden. Bild: fdl
Lag es an den Helfern aus Thansüß und Tanzfleck oder am drohenden Regen? Der von Wolfgang Rumpler gespendete 28 Meter hohe Baum stand in der Rekordzeit von 45 Minuten. Am Kirwa-Wochenende war der Festplatz neben der Rödlaser Berghütte wieder der Mittelpunkt von Massenricht.

Premiere hatte dieses Jahr der Barbetrieb am Freitag. Für die Kirwaburschen war es eine kurze Nacht, denn sie mussten früh aus ihren Betten, um am Samstagmorgen den Kirwabaum zu fällen und anschließend zu schmücken. Am Samstagabend wackelte das voll besetzte Festzelt, als D'Urwaidler den Gästen einheizten.

Wegen des Regens fand der Festgottesdienst am Sonntagmorgen nicht im Freien, sondern im Festzelt statt. Die örtlichen Vereine nahmen mit Fahnenabordnungen teil und der Altarbereich war mit Blumen geschmückt. Pfarrer Hans-Peter Bergmann ging in seiner Predigt auf das Evangelium "von den Arbeitern im Weinberg" ein. Die ungerecht erscheinende, gleiche Bezahlung aller Arbeiter solle Hoffnung machen, "dass wir Jesus und das ewige Leben als Lohn bekommen, auch wenn wir nicht in allen Phasen unseres Lebens gute Christen sind", sagte Bergmann. Für Musik sorgten D'Massariada mit Liedern aus der Schubertmesse. Bürgermeister Hermann Falk dirigierte die Ehenbachtaler Blaskapelle beim anschließenden Frühschoppen. Da es auch am Sonntagnachmittag regnete, wurde das Abholen der Moidln verkürzt und auch das Austanzen des Kirwabaums fand im Festzelt statt. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch. Die Gäste konnten die mit Kreisheimatpfleger Dieter Kohl eingeübten Tänze und die von Katrin Wisneth und Christina Lehner vorgetragenen Gstanzln verfolgen. Oberkirwapaar wurden Kerstin Deichl und Hubert Fick. D'Allerscheynsten gingen danach durch die Tischreihen und unterhielten mit ihren Liedern.

Der Montag stand im Zeichen des Kirwabärtreibens. Stefan Schadl bestimmte Valentin Wisgickl als seinen Nachfolger. Zusammen mit den Paaren, der Gruppe D'Höidlbrummer und einer großen Kinderschar ging es durch den Ort. Als am Abend der Kirwabaum und viele Preise verlost wurden, spendete Gisela Neubauer den gewonnenen Baum wieder. Er wurde von Katrin Wisneth ersteigert.
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