Mast in Vilshofen soll Mobilfunk und Internet verbessern
Neue Funkstation

Zu den zahlreichen Bauvoranfragen und -anträgen, die dem Gemeinderat in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause vorlagen, gehörte auch ein Projekt der Deutsche Funkturm GmbH (DFMG): Sie plant den Neubau einer Mobilfunkstation mit Schleuderbetonmast, Betriebscontainer und Außenanlagen auf einem Grundstück in Vilshofen (Nähe Kesselberg).

Die neue Einrichtung, die den vorhandenen Sendemasten in Vilshofen ablösen soll, ist mit einer Höhe von 40 Metern (Schleuderbetonmast) und 5 Metern (Stahlrohraufsatz) geplant. Seit geraumer Zeit schon will die DFMG das alte Exemplar in der Nähe des Sportplatzes beziehungsweise des Wasserhochbehälters mit UMTS- und LTE-Technik aufrüsten.

Mit der Erweiterung von Mobilfunkantennen will das Unternehmen der Deutsche-Telekom-Gruppe das Angebot im Mobilfunk- und den mobilen Internetausbau erweitern. Mit der UMTS-/LTE-Funklösung könnten eine flächendeckendere Anbindung erzielt und deutlich höhere Sendeleistungen erreicht werden.

Der Grundstückseigentümer hat allerdings einer Mobilfunkerweiterung auf dem vorhandenen Mast, der zudem aufgestockt oder durch einen neuen, höheren ersetzt werden müsste, aus verschiedenen Gründen nicht zugestimmt: Deshalb wurde die Angelegenheit hinsichtlich der Standortfrage ein Thema für den Marktgemeinderat.

Da Mobilfunk aus dem modernen Leben fast nicht mehr wegzudenken, dennoch das Für und Wider schwer greifbar und dennoch abzuwägen sind, haben die Bürgervertreter bereits im November 2014 entschieden, die Verhandlungen mit der DFMG dahingehend zu führen, einen neuen Standort in der Nähe des Wasserhochbehälters Vilshofen anzubieten.
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