Matthias Lenk erzählt von seiner Fahrradtour über die Alpen
Abenteuer über Berg und Tal

Rund 75 Zuhörer lauschten dem Vortrag über "Trans-Alp", die Alpenüberquerung per Fahrrad. Bild:fz
Windischeschenbach. (fz) Erst träumte Matthias Lenk 15 Jahre von einer Alpenüberquerung mit dem Rad. Dann trat er gleich zweimal in verschiedene Pedale und bewältigte das Gebirge zwischen Nord- und Südeuropa sowohl mit dem Mountainbike als auch mit dem Rennrad. "Abenteuer Trans Alp" nannte Lenk, aktiver Radsportler der Concordia und zukünftiger Übungsleiter, seinen Vortrag in den Räumen der Volksbank. Für die 75 Interessierten waren die fast zu klein.

Beginn mit Veranstalter

Erst einmal schloss sich Lenk einem Radreiseveranstalter für die Mountainbike-Überquerung an. Von Garmisch ging es über die Schweiz nach Italien über Bormio Richtung Gardasee nach Riva: sieben Fahrtage auf Pfaden, Forst- und teils auch Teerstraßen mit dem Mountainbike, 420 Kilometer und 12 600 Höhenmeter.

Lenk machte deutlich, dass bei einem Radveranstalter mit verschiedenen Charakteren oft die Leistung zu unterschiedlich ist. Optimal war dafür der nächste Ritt auf dem Rennrad. Lothar Müller aus Plößberg hatte ihn für 13 Teilnehmer organisiert. Los ging es auf der Schweizer Seite des Bodensees via Klausenpass, Fuka, Grimsel und St. Bernhard. Als Höhepunkt folgte auf französischer Seite der Tour-de-France-Klassiker "Cole de Gallebier" und danach der "Cole de Labonette" als Dreingabe mit einer Höhe von 2800 Metern. Von diesem höchsten Punkt aus hätte jeder fahren können, denn es ging bergab bis Nizza, wo die Teilnehmer auf der Strandpromenade einrollten. 1100 Kilometer mit 20 000 Höhenmetern in sieben Tagen leisteten die Sportler.

Workshop am Samstag

Lenk lud dazu ein, beide Touren selbst auszuprobieren. Daneben informierte er über den Workshop der Concordia am Samstag, 11. April, bei dem es um die hydraulischen Scheibenbremsen und die Tubeless-Umrüstung im Concordia-Heim am Bohrturm geht.
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