Max Pörsch der Überraschungssieger

Gelungene Neuauflage: Der Artesia-Cup der Tennissparte des SC Reuth entwickelt sich immer mehr zu einem Magneten für Spieler der Leistungsklassen 1 bis 23. Am Wochenende kämpften 32 Akteure aus der Oberpfalz und aus Oberfranken um den Pokal und das Preisgeld, wobei es einen Überraschungssieger gab.

Reuth. Nicht der an Nummer 1 gesetzte Daniel Dudek vom TC Lerchenbühl Bayreuth gewann, sondern mit Max Pörsch vom TC Waldershof ein Crack, der eher unter die Kategorie "Außenseiter" einzuordnen war. Pörsch behielt im Endspiel der Hauptrunde mit 6:4 und 6:4 die Oberhand. In der Nebenrunde bejubelte mit Christian Scholzen vom SV Conrad Hirschau ebenfalls ein Spieler den Sieg, den auch niemand so richtig auf der Rechnung hatte.

Bis zum Viertelfinale verlief in der Hauptrunde für die meisten der acht Top-Gesetzten alles nach Plan. Dudek, Maciej Izdebski (TC Amberg am Schanzl), Holger Schmalzreich (TG Neunkirchen), Peter Troglauer (DJK Irchenrieth), Michael Laumer (TC Grün-Rot Weiden), Pörsch und Martin Gilitzer (DJK Irchenrieth) zogen in die Runde der letzten Acht ein, lediglich für Scholzen war im ersten Match gegen Alexander Boshko (TC am Postkeller Weiden) das Turnier bereits beendet.

Pörsch sorgte dann mit seinem 6:3 und 7:6 gegen Gilitzer für den ersten Paukenschlag, während sich die anderen Favoriten keine Blöße gaben. In den Halbfinals hatten schließlich Dudek (7:5, 3:1 - Aufgabe Izdebski) und erneut Pörsch (4:6, 6:3, 10:6 gegen Laumer) die Nase vorne. Wer gedacht hatte, dass der Waldershofer dem kräfteraubenden Match im Endspiel Tribut zollen muss, sah sich aber getäuscht. Pörsch rang Dudek mit 6:4 und 6:4 nieder und durfte sich als Sieger des Artesia-Cups feiern lassen. Zudem bekam er den Pokal und einen Scheck über 100 Euro.
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