Max Pörsch gewinnt den Artesia-Cup des TSV Reuth
Überraschungssieger

32 Tennisspieler schlugen beim SC Reuth auf, um sich Preisgelder und Pokale beim Artesia-Cup zu sichern. Markus Meister, Vorsitzender der SC-Tennissparte (links), gratulierte Daniel Dudek aus Bayreuth (Zweiter von links), Christian Scholzen aus Hirschau (Zweiter von rechts) und dem Überraschungssieger Max Pörsch (rechts) aus Waldershof zu ihren Erfolgen. Bild: hfz
Reuth. Gelungene Neuauflage: Der Artesia-Cup der Tennissparte des SC Reuth entwickelt sich immer mehr zu einem Magneten für Spieler der Leistungsklasse 1 bis 23. Am Wochenende kämpften 32 Akteure aus der Oberpfalz und aus Oberfranken um den Pokal und das Preisgeld, wobei es einen Überraschungssieger gab. Denn nicht der an Nummer 1 gesetzte Daniel Dudek vom TC Lerchenbühl Bayreuth gewann, sondern mit Max Pörsch vom TC Waldershof ein Crack, der eher unter die Kategorie "Außenseiter" einzuordnen war. Pörsch behielt im Endspiel der Hauptrunde mit 6:4 und 6:4 die Oberhand. In der Nebenrunde bejubelte mit Christian Scholzen vom SV Conrad Hirschau ebenfalls ein Spieler den Sieg, den davor auch niemand so richtig auf der Rechnung hatte.

"Unglaublich, was die Jungs angesichts der enormen Hitze geleistet haben", sagte bei der Siegerehrung SC-Tennisvorsitzender Markus Meister, der sich über den enormen Zuschauerzuspruch freute. "Sie haben an allen Tagen wirklich tollen Tennissport und spannende Matches gezeigt. Dass zwei Außenseiter die Turniere gewonnen haben, zeigt, wie eng die Spiele stellenweise waren", so Meister weiter. Der musste in dieser Saison sogar vier Spielern fürs 32er-Hauptfeld absagen, denn gleich 36 hatten sich im Vorfeld angemeldet.

Pörsch sorgte dann mit seinem 6:3 und 7:6 gegen Martin Gilitzer (Irchenrieth) für den ersten Paukenschlag, während sich die anderen Favoriten keine Blöße gaben. In den Halbfinals hatten schließlich Dudek (7:5, 3:1 - Aufgabe Maciej Izdebski (Schanzl Amberg) und erneut Pörsch (4:6, 6:3, 10:6 gegen Laumer) die Nase vorne. Wer gedacht hatte, dass der Waldershofer dem kräfteraubenden Match im Endspiel Tribut zollen sollte, sah sich aber getäuscht. Pörsch rang Dudek mit 6:4 und 6:4 nieder und durfte sich als Sieger des Artesia-Cups feiern lassen. Zudem bekam er den Pokal und den Siegerscheck.
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