Mehr Geburten als Sterbefälle

In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte Bürgermeister Uli Roth, im Gemeinderat habe es bei 105 Beschlüssen im Jahr 2014 nur eine einzige "Kampfabstimmung" gegeben, 100 Mal fiel das Votum einstimmig aus. Der Gemeinderat stellte die Weichen für die Neuanschaffung eines Feuerwehrautos LF 20 für die Wehr in Krummennaab, diverse Sanierungen in Thumsenreuth wie Campingplatz, das Dach des Feuerwehrhauses, die Sanierung der Wohnungen im Feuerwehrhaus, der Breitbandausbau in Thumsenreuth und Kohlbühl, die Erarbeitung eines Energiekonzeptes und die Anhebung der Hebesätze auf den Landkreisdurchschnitt wurden realisiert. Insgesamt investierte die Gemeinde 951 200 Euro, trotz dieser enormen Summe blieben die Schulden mit 994 194 Euro auf nahezu gleichem Niveau wie die Jahre zuvor, die Pro-Kopf-Verschuldung liege wie im Vorjahr bei 669 Euro. Bei den Einwohnerzahlen hatte Roth Erfreuliches zu vermelden. Zum ersten Mal seit Jahren wurden wieder 20 Geburten verzeichnet, denen 17 Sterbefälle gegenüber stünden. "Das war seit zehn Jahren nicht mehr da", freute sich Roth und auch die Zuhörer applaudierten. Krummennaab müsse sich als reiner Wohnstandort profilieren, das zeigten auch die Zahlen. So gäbe es im Gemeindegebiet nur noch 69 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Das führe dazu, dass fast nur Auspendler, die zur Arbeit nach auswärts fahren, in Krummennaab leben und wohnen. (den)
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