Mehr Licht für die Verwaltung

Die Sanierung des Rathauses schreitet voran. Bis Ende November soll das Dach laut Bürgermeister Günter Kopp neu eingedeckt sein. Insgesamt 1 665 449 Euro sind für die Maßnahme veranschlagt gewesen, weitere 11 900 Euro kommen noch hinzu.

Kulmain. (bkr) Günter Kopp informierte den Gemeinderat am Mittwoch über den aktuellen Stand der Rathaussanierung. Das Dachgebälk sei zwischenzeitlich fast gänzlich eingezogen worden. Zur Entlastung des Mauerwerks haben die Arbeiter Eisenverstrebungen eingebaut. "Die Statik ist jetzt stimmig", erklärte das Gemeindeoberhaupt.

Zusätzlich eine Toilette

"Die Planung ist ein Lebewesen. Schön, wenn sich die Verwaltung einbringt", lobte Albert Sollfrank (CSU) die Anregung, noch eine kleinere Dachgaube auf der westlichen Seite zur Verbesserung der Lichtverhältnisse aufzusetzen. Zusätzlich kam der Vorschlag, eine kleinere Toilette einzubauen.

Beide Anregungen habe das Landesamt für Denkmalschutz geprüft, berichtete Kopp. Es seien keine Einwände erhoben worden. Die Kosten für die Dachgaube schätzte er auf 4165 Euro, die für die Toilette auf 7735 Euro. Das Gremium stimmte den zusätzlichen Ausgaben zu.

Konzept absprechen

Für die weitere Sanierung des Rathauses wird die Kommune für das kommende Jahr Mittel in Höhe von 460 000 Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm beantragen. Dazu kommen 55 000 Euro für das Leerstandsmanagement. Betroffen sind hier der Abriss des Daddy-Hauses und die Gestaltung des Platzes. Das Sanierungskonzept werde am 21. Oktober vor Ort mit der Gebietsreferentin der Regierung der Oberpfalz, Regina Harrer, und dem Architekten Josef Weber abgesprochen, teilte der Bürgermeister mit.
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