Mehr voneinander erfahren, sich helfen und ergänzen

Die Ergebnisse einer Klausurtagung des Pfarrgemeinderats aufgreifend plädierte Pater Adrian in seinem Grußwort für eine neue Qualität der Zusammenarbeit auf Pfarreiebene. Unter dem Begriff "Netzwerkarbeit" verstand der Seelsorger einen regelmäßigen Gedankenaustausch der Vereine und Gemeindeglieder, um mehr voneinander zu erfahren, sich zu helfen und zu ergänzen.

"Die Pfarrei braucht die Feuerwehren", erklärte Pater Adrian dann. Im Umkehrschluss stelle sich die Frage, was die Pfarrei für die Brandschützer tun könne. Als Dank für die vielseitige Unterstützung kündigte der Speinsharter Pfarrer für Pfingstmontag ein Helferfest in der Tremmersdorfer Gemeinschaftshalle an. "Dort gilt es, Einiges an guten Werken wieder gut zu machen."

"Zur Feuerwehr in Tremmersdorf komme ich besonders gern. Ihr seid eine richtige Familie", betonte Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer in seinem Grußwort. Er lobte besonders die Jugendarbeit und wusste auch die Zuverlässigkeit der Wehr einzuordnen: "Egal wohin - Ihr rückt's immer aus." Unterstützung versprach der Kreisbrandinspektor bei der Genehmigung von Lehrgängen für die Gruppenführer.

Auch bei den Feuerwehren im Landkreis sei nun das Zeitalter des Digitalfunks eingeläutet: "Die Funkgeräte sind teilweise schon ausgeliefert." Mit dem Beginn des Probebetriebes rechnet Tafelmeyer in einem halben Jahr.

"Es läuft bei der Tremmersdorfer Wehr", lobte Bürgermeister Albert Nickl. Die tolle Gemeinschaft bei den Brandschützern motiviere und gebe Hoffnung für die Zukunft. Einen Hoffnungsschub löste Nickl mit der Ankündigung aus, im nächsten Jahr das Versprechen zum Kauf eines neuen Löschfahrzeugs einzulösen. (do)
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