Mehrere Todesopfer

Das Kriegsende forderte auch Todesopfer. So wurden in Richtung Schwand drei der Hitlerjungen (Werwölfe) erschossen, auf der Flucht auch ein SS-Hauptmann und ein HJ-Unteroffizier. Bei einem Gefecht in Friedrichshäng mussten zwei Frauen und ein Junge, die sich nicht mehr in Sicherheit bringen konnten, ihr Leben lassen. Dazu kam am 25. April auch ein Bewohner namens Zeug aus Wenzelsdorf, der auf besonders tragische Weise ums Leben kam. Er versorgte sich aus dem zur Plünderung freigegeben Waggon auf dem Schönseer Bahnhof mit Militärkleidung. Mit seinem mit Stiefeln beladenen Fahrrad machte er sich auf den Heimweg.

Unklugerweise hatte er einen erbeuteten Militärmantel angezogen, weshalb er am Ortsausgang in Richtung Dietersdorf (Zimmermanns-Stadel) beschossen und tödlich getroffen wurde. Drei Tage lang, so wird berichtet, blieb der Tote an dem Feldweg liegen. Eine schlimme Zeit! (gl)
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