Mehrheit des Riedener Gemeinderats bedauert "Ungewissheit, woher der Strom tatsächlich kommt"
Mit 9 zu 5 Stimmen gegen Ökostrom

Ökostrom oder Normalstrom? Darüber musste der Gemeinderat Rieden entscheiden, als es um den Abschluss eines Dienstleistungsvertrages mit der Kubus Kommunalberatung und Service GmbH ging. Die könnte über eine Bündelausschreibung der Stromlieferverträge für kommunale Einrichtungen günstigere Strompreise erreichen.

Mit 9 zu 5 Stimmen entschied sich das Gremium gegen die Ausschreibung von Ökostrom, auch wenn es sich grundsätzlich für regenerative Energien aussprach. Weniger die Kosteneinsparung wurde dabei ins Feld geführt als vielmehr die Ungewissheit, woher der Strom tatsächlich komme.

Die Gegenstimmen betonten, dass dennoch die Gemeinde in puncto Umwelt beispielhaft voranschreiten und die Mehrkosten von 6000 Euro in Kauf nehmen sollte.

Klar war die Entscheidung, einen Antrag für das Förderprogramm "Qualitätsbonus Plus" für Kindergärten zu stellen. Das Programm wurde neu aufgelegt und soll zur Qualitätsverbesserung in Kindergärten beitragen. Die Kriterien für die Verwendung sind nicht zu eng gesteckt, so dass der Förderbonus sowohl für Personal als auch für Ausstattung dienen kann. Die einmalige kindbezogene Förderung beträgt 53,69 Euro pro Kind für das Kindergartenjahr 2015/16. Der Qualitätsbonus plus beläuft sich also insgesamt auf 16 586 Euro, wovon die Gemeinde die Hälfte selbst zu tragen hat.

Bekanntgegeben wurde, dass eine Stellenausschreibung für den Gemeindebauhof erfolgt. Bewerber sollten eine handwerkliche Ausbildung (Maurer, Elektriker, Schlosser, Kfz-Mechaniker, Installateur, Baugewerbe) und mehrjährige Berufserfahrung besitzen. (Im Blickpunkt)
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