Mehrheit für Dorfplatz

Das gemeindeeigene, im Volksmund Gmeiner-Anwesen genannte Grundstück wird als Dorfplatz für kulturelle und öffentliche Veranstaltungen erschlossen. Bild: war

Etzenricht bekommt einen Dorfplatz. Dies beschloss der Gemeinderat mit großer Mehrheit.

Etzenricht. (war) UPW und SPD legten einen gemeinsam verfassten Antrag vor, der mit "Umgestaltung der Flurnummer 119 zu einem Dorfplatz" überschrieben war. Dahinter steht die Nutzung des seit Jahren brachliegenden zentral gelegenen Geländes für kulturelle und öffentliche Veranstaltungen durch die Gemeinde und die ortsansässigen Vereine.

Konzept gesucht

Die Fraktionsvorsitzenden Rudolf Teichmann und Hans Beutner sehen damit eine Aufwertung des Platzes für Feste, Serenaden oder zum Aufstellen eines Maibaumes. Zu diesem Zweck soll der nach der Kommunalwahl geschaffene Ausschuss "Belebung des Ortskerns" tätig werden und Vorschläge ausarbeiten. Auf Basis von Vorarbeiten bestand wohl auch Konsens, denn die Mehrheit der CSU-Fraktion konnte sich bis zur Planung damit anfreunden. "Wir benötigen vorweg ein Konzept, einen Überblick über die Kosten und Details", meinte Renate Müller (CSU). Bürgermeister Martin Schregelmann wies darauf hin, dass eine Förderung über die Dorferneuerung nicht möglich sei. "Die Mittel wurden bei der Sanierung des Schulhofes restlos abgeschöpft."

"Wollen wir, oder wollen wir nicht?", forderte Ulrich Danzer (UPW) eine klare Entscheidung. Der Antrag ging mit breiter Mehrheit durch: vier Stimmen von der UPW, drei von der SPD und Julia Wallinger von der CSU ergaben 8:4 pro Dorfplatz auf dem Gmeiner-Anwesen. Bis zum Dorffest 2016 soll die Umsetzung erfolgt sein.
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