Mein Freund der Baum

"Wo man baut, pflanzt man Bäume", sagte ein türkisches Sprichwort. Kreisfachberaterin Claudia Saller referierte beim Obst-und Gartenbauverein über die Bedeutung des Hausbaums.

Floß. (le) "Der Baum ist Symbol des Lebens, des Schutzes und der Geborgenheit. Er ist fester Bestandteil unserer Gartenkultur", sagte Kreisfachberaterin Claudia Saller in der Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins im "Weißen Rößl".

Erschreckend seien die folgenschweren, vielen kleinen täglichen Abholzaktionen. Die Bedeutung, die Bäume in ästhetischer, gesundheitsfördernder, ökologischer sowie biologischer Hinsicht haben, sei unschätzbar. Von der Geschichte her bezeichnete die Referentin den Baum auch als Sinnbild der Menschen, Wahrzeichen und Symbol bäuerlicher Kultur. Er sei Mahnmal der Beständigkeit. Der Baum ist Zeichen, Wurzeln für die Familie zu schlagen. Ein Dorf oder eine Stadt, die harmonisch in die Landschaft eingebunden sind, kennzeichnen sich durch Bäume und Sträucher. "Planen Sie vor dem Pflanzen eines Baums", legte die Kreisfachberaterin den Zuhörern ans Herz. Der Trend richte sich in auf Kleinbäume dritter Ordnung. "Hausbäume sind Laubbäume. Sie bringen Leben, Farbe, bessere Luft und Schatten, wenn man ihn braucht." Die Herbstfärbung der Blätter sei eine besondere Bereicherung.

Arten wie Zimt-Ahorn, Kornel-Kirsche, Blumen-Esche, Blasenbaum, Raketen-Wacholder, Kobushi-Magnolie, Pflanzendorn, Spitzesäulen-Eibe, Pyramiden-Eberesche oder Kugel-Trompetenbaum seien bestens für einen Hausbaum geeignet. Die Entscheidungshilfe für geeignete Standorte, die Größe der Bäume und deren Ausweitung war sehr wertvoll und wurde dankbar aufgenommen. Saller zierte Martin Luther: "Und ginge morgen die Welt unter, ich pflanzte heute noch ein Bäumchen."
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