Melissa Füssl tanzt jetzt in der Jugendgarde - Schon seit April Woche für Woche im Training
Im violett-grünen Kostüm mit Perücke

Neustadt/WN. (bgm) "Voll schön", sagt Melissa Füssl nach rund neun Monaten Training in der Jugendgarde. Die 13-Jährige ist neu hinzugekommen.

Im Verein Neustädter Faschingszug tanzt Melissa aber schon fünf Jahre. Ihr gefällt besonders, dass sie in der Jugendgarde noch schneller tanzen kann als bisher in der Kindergarde. Und natürlich, dass sie jetzt bei den Auftritten zum violett-grünen Gardekostüm auch eine Perücke tragen wird. Die kastanienbraunen Kunsthaare mit den langen Zöpfen hat der Verein für diese Saison neu angeschafft.

Mehr Power

Die Tänzerinnen der Jugendgarde sind 12 bis 15 Jahre alt. Danach geht's in die Prinzengarde. Für die 15-jährige Elisa Bock ist es damit der letzte Fasching bei den Jugendlichen. Das weckt bei ihr gemischte Gefühle. In der Jugendgarde sei es etwas weniger Stress. Bei der Prinzengarde sind es dann mit den Trainingsstunden für den Gardetanz und den Schautanz schon zwei Termine pro Woche. "Da braucht man mehr Power, aber ich freu' mich schon drauf", blickt Bock in die Zukunft. Die 16 Mädchen der Jugendgarde - drei sind von der Kindergarde neu dazugekommen - üben mit ihren Trainerinnen Manuela Bäumler, Barbara Huber und Sabine Weiß seit April einmal wöchentlich eineinhalb Stunden. Von der Choreografie für den Gardetanz haben sich die Trainerinnen viel selbst ausgedacht.

Ab und zu holen sie sich auch bei Auftritten ein paar Inspirationen. "Wir haben uns zwei-, dreimal zwei Stunden zusammengesetzt", erinnert sich Sabine Weiß, die seit zehn Jahren die Jugendgarde trainiert. Dann stand die "Choreo".
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