Messe in Waldeck eine göttliche Vorsehung

Die Ministranten begleiteten Nikola Eterovic vom Pfarrhof zur voll besetzten Pfarrkirche. Dort zelebrierte der apostolische Nuntius mit Prälat Karel Simandl und Pfarrer Heribert Stretz die Messe. Zur Begrüßung überreichten die Kleinen des Kindergartens St. Anna dem Erzbischof eine Blumenschale.

Wie Pfarrer Stretz berichtete, sei es der ausdrückliche Wunsch des päpstlichen Gesandten gewesen, nach dem Gedenkgottesdienst für Erzbischof Hans Schwemmer in Pressath, in Waldeck einen weiteren Gottesdienst zu halten. Durch Vermittlung von Prälat Simandl sei die Wahl auf die Pfarrei Waldeck gefallen. Eine besondere Note bekam der Gottesdienst durch Sopranisten Teresa Hörl und Walter Thurn an der Orgel. Beide trugen "Ich weiß, dass mein Erlöser lebet" von Georg Friedrich Händel, "Heilig, Herr Gott Zebaoth", "Ave Maria" von Caccini sowie "Großer Gott" vor. Die Kyrie-Rufe hatten Mädchen und Buben übernommen, die Lesung Dagmar König und die Fürbitten die Kommunionkinder.

In seiner Predigt dankte der Nuntius der göttlichen Vorsehung, dass er die Messe in der herrlichen Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk feiern dürfe. Die sonntägliche Feier des Gottesdienstes sei nicht nur Christenpflicht, sondern eine spirituelle Notwendigkeit. Eterovic dankte Stretz, der ihn zur Feier des Pontifikalgottesdienstes eingeladen hatte.

Der Gast lenkte die Aufmerksamkeit auf drei Punkte, die wichtig seien für das christliche Leben: Gabe der Weisheit, Kraft von Gottes Wort und Wichtigkeit der Armut. Zur Gabenbereitung brachten Pfarrgemeinderäte und Ministranten Bibel, Kerze, Taufkleid, Hostien und Kelch zum Volksaltar. Nach dem Päpstlichen Segen erteilte der Nuntius Kindern den Einzelsegen. (hl)
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