MGV 1884 Auerbach gastiert beim Bundessingen in Volkach unter 98 dort auftretenden Chören
Einzige singende Vertretung der Oberpfalz

Im Hof des Weinguts Marienhof (Familie Dumbsky), als eine der elf Singstätten, präsentierte der MGV 1884 unter Leitung von Markus Weber sein Liedrepertoire. Aus dem Traditions-Familienbetrieb ging mit Tochter Marlies 2008/09 die 60. Deutsche Weinkönigin hervor. Bilder: cs
Mit der Teilnahme am Bundessingen des Fränkischen Sängerbundes (FSB) in Volkach gingen die Sänger des Männergesangvereins 1884 in die Sommerpause. Nach einem ereignisreichen und erfolgreichen Frühjahr und Sommer mit etlichen Konzerten haben sich die aktiven Mitglieder ihre Ferien verdient.

Tausende begeistert

Unter die 98 Chöre reihten sich als einzige singende Vertreter des Sängerkreises Hersbruck die Auerbacher Sangesschwestern und -brüder unter Chorleiter Markus Weber in das "Familienfest der FSB-Chöre" ein. Umso mehr begrüßte Elisabeth Hensel, Schriftführerin im Sängerkreis Hersbruck, die Teilnahme der Oberpfälzer. Sie war begeistert vom Vortrag des Auerbacher Chors und überbrachte auch Grüße des Vorsitzenden Jan Meier. Das Musikfest lockte nicht nur aktive Beteiligte, sondern auch einige Tausend begeisterte Zuhörer an. Zunächst stand für den MGV-Chor, begleitet von etlichen Fans, am Vormittag der Besuch mit Führung im Schloss Weißenstein in Pommersfelden, auf dem Programm, organisiert von Vorsitzendem Hans Steger und seinem Team. Während die Ausflügler vom eingerüsteten Treppenhaus mit seinem Deckenfresko, das Balthasar Neumann bei der Konzeption des Treppenhauses in der Würzburger Residenz diente, nicht so viel mitbekamen, waren sie stark beeindruckt vom ältesten erhaltenen Spiegelkabinett; aber auch von der größten privaten Barockgemäldesammlung Deutschlands mit etlichen Exponaten von Rubens, van Dyck, Brueghel, Tizian und Dürer.

Elf Singstätten

Fast mit den Füßen im Fluss folgte unter der Mainbrücke das Einsingen vor dem öffentlichen Auftritt im Hof des Weingutes Marienhof als eine unter den elf Singstätten im Zentrum von Volkach. Nicht Wettbewerb, sondern Wetteifern um Ohr und Herz der Besucher sollte dabei im Mittelpunkt stehen, war das Anliegen des Präsidenten des Fränkischen Sängerbundes, Peter Jacobi, in seinen Grußworten. Höhepunkt und zugleich Abschluss des Chorfestes war das offene Singen aller Chöre auf dem Marktplatz des idyllischen Weinstädtchens.
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