Mietpreis festgelegt - Zum Abschluss von "IRE": Fünf Gemeinden tagen gemeinsam
Leerrohre für Breitband nutzen

Wernberg-Köblitz. (cv) Der Markt Wernberg-Köblitz hat bei Baumaßnahmen bereits einige Leerrohre im Gemeindegebiet verlegt, die Breitbandanbieter nutzen können. Nun musste ein Mietpreis festgelegt werden, da er bei der Breitbandförderung in die Wirtschaftlichkeitslücke einfließt, erläuterte Verwaltungsleiter Stefan Falter den Markträten in der letzten Sitzung.

Die Preise wurden bereits mit dem Planungsbüro und dem Breitbandmanagement am Vermessungsamt abgesprochen. Beim Markt Wernberg-Köblitz wurden drei verschiedene Leerrohrtypen verlegt. Um die Amortisation innerhalb der Nutzungsdauer zu sichern, schlug die Verwaltung folgende Preise vor: Leerrohr DN 40 (dreifach Belegung) drei Cent je Belegung, Monat und laufenden Meter, Leerrohr DN 25 (zweifach Belegung) ebenfalls drei Cent und Leerrohr (24-fach Belegung) ein Cent.

Marktgemeinderat Gerhard Bäumler hätte gerne gewusst, in welchem Zeitraum sich die gemeindlichen Investitionen amortisieren. Das ist laut Bürgermeister Georg Butz nur schwer zu kalkulieren, da ja noch nicht gesagt werden kann, wie die Rohre belegt werden. Ob die Mietpreise später mal neu angepasst werden können, könne heute nicht beantwortet werden. Das müsse sich an künftigen Förderprogrammausgestaltungen orientieren, beantwortete Butz eine Frage von Zweiten Bürgermeister Alexander Werner. Auf Nachfrage von Christine Mösbauer erläuterte Butz, wie die Verwaltung bei der Kalkulation vorgegangen sei.

Geschäftsleiter Stefan Falter ergänzte, dass die Nutzungsdauer mit 15 bis 20 Jahren angenommen wurde. Der Mietpreis wäre förderschädlich, wenn die Mieteinnahmen in den ersten sieben Jahren die entstandenen Kosten übersteigen würden.

Bürgermeister Butz informierte noch über eine gemeinsame Sitzung des Marktgemeinderates mit den Gemeinderäten aus Trausnitz, Pfreimd, Nabburg und Schwarzenfeld zum Abschluss des gemeinsam in Auftrag gegebenen Interkommunalen räumlichen Entwicklungskonzeptes (IRE). Damit wurde bekanntlich das Büro Umbau Stadt aus Weimar beauftragt.

Zum Abschluss wird das Konzept mit den Gemeinderatsparlamenten der beteiligten Kommunen am 17. Dezember auf der Burg Trausnitz vorgestellt und verabschiedet.
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