Milan Kolouch freut sich auf die Aufgabe bei Landesliga-Aufsteiger SV Poppenreuth
In Trainerkreisen eine "Granate"

Milan Kolouch trainiert in der Saison 2015/16 Landesliga-Aufsteiger SV Poppenreuth. Bild: jr
Poppenreuth. (jr) Bezirksliga-Meister und Landesliga-Aufsteiger SV Poppenreuth hat einen "absoluten Kracher" als neuen Trainer verpflichtet. Ab 20. Juni leitet der 49-jährige Milan Kolouch die Übungseinheiten in der Steinwald-Arena. Kolouch tritt die Nachfolge des scheidenden Trainers Miloslav Janovsky an, der neuer Coach beim Bayernligisten SpVgg Bayern Hof wird.

Zu den Berichten, dass er als Sportlicher Leiter weiter beim Aufsteiger aktiv sein wird, macht Janovsky deutlich: "Das entspricht nicht den Tatsachen. Ich bin Trainer in Hof und werde mich in keinster Weise in die Trainingsarbeit und den Verantwortungsbereich meines Nachfolgers Milan Kolouch einmischen. Selbstverständlich bleibe ich dem Verein und Vorsitzendem Heribert Pickert freundschaftlich verbunden."

Milan Kolouch gilt in Trainerkreisen als "Granate". Der 157-fache tschechische Erstligaspieler (Union Eger, Dunajska Streda und Inter Bratislava) trainierte zuletzt den Viertligisten Eger. Aktiv spielte er unter anderem auch beim damaligen Landesligisten TSV Thiersheim (1999 bis 2007). Kolouch wurde am Donnerstagabend der Mannschaft offiziell als neuer Trainer vorgestellt. "Für mich ist der SV Poppenreuth meine erste Trainerstation in Deutschland", sagte er. "Klar freue ich mich auf die Aufgabe, die für mich sehr reizvoll ist", erklärte er weiter. Milan Kolouch wohnt im benachbarten Pomezi, hat es also nicht weit bis nach Poppenreuth.

Mit dem Aufstieg in die Landesliga feiert der SV ausgerechnet im 60. Jahr des Vereinsbestehens den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Zunächst steht am Freitag, 29. Mai, das Finale um die Bezirksmeisterschaft an. Am Samstag, 30. Mai, gibt es dann die große Meisterschaftsfeier. Der Jubiläumsabend zum 60. Vereinsbestehen wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Dass auf den Verein viel Arbeit zukommen wird, ist klar - nicht nur im gesellschaftlichen, sondern auch im sportlichen Bereich gibt es für die Vereinsverantwortlichen einiges zu tun. Laut Vorsitzendem Heribert Pickert stellte der Verein in dieser Woche den Antrag, zukünftig in der Landesliga Nord-Ost zu spielen. "Natürlich haben wir auf die Entscheidung des Verbandes keinen Einfluss", weiß auch Pickert.
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