Milde Luft und nur kurz Schnee
Das Wetter im Landkreis Schwandorf

Das mit dem Schnee klappt derzeit nur in den Hochlagen der Mittelgebirge. Und selbst dort hat Frau Holle sich mit 1 bis 5 Zentimetern oberhalb von rund 800 Metern ziemlich bitten lassen. 1 bis 2 Grad milder als vorhergesagt, und schon liegt die Schneefallgrenze rund 200 bis 300 Meter höher. So blieb weißer Flockenwirbel überwiegend den Bewohnern im hohen Oberpfälzer Wald vorbehalten. Auch in der dritten Adventwoche kann sich kältere Luft nur kurzfristig durchsetzen, bevor der nächste Schwall milder Luft mit Sturm und Regen den Drang nach heißem Punsch wieder schmälert. Die Schneefrage zu Weihnachten kann auch noch nicht beantwortet werden: Nicht chancenlos, aber eher unwahrscheinlich, wäre hier vorerst die passende Antwort.

Heute bläst starker Westwind durchs Naabtal, auf freien Höhen gibt's auch Sturmböen. Dazu zeigen sich über Mittag immer wieder ein paar Wolkenlücken, und nach morgendlichem Regen bleibt es tagsüber länger trocken. Im Laufe des späten Nachmittags und Abends nehmen die Schauer wieder zu. Die Temperaturen klettern auf milde 6 Grad in Schönsee, sonst 8 in Pfreimd und 9 in Burglengenfeld. In der Nacht ist es weiter windig und zunehmend nass bei lauen 5 Grad.

Der Samstag wird bewölkt und nass, nur kurz macht der Regen am Mittag eine kleine Pause. Spätnachmittags und abends nähert sich aus Franken aber kältere Luft, und so gehen die Niederschläge von Norden her vorübergehend bis in die Niederungen in Schnee über. Vor allem in der Nacht auf Sonntag und Sonntagfrüh sollte man sich ab etwa 500 bis 600 Metern auf Schnee und Glätte einstellen. Zuvor wird es am Vormittag mit 4 Grad in Oberviechtach, 6 in Schwarzenfeld und 7 in Nittenau noch einmal mild, bevor es nachmittags allmählich beginnt abzukühlen. Dann hört auch der böige Wind auf. Die Flocken verabschieden sich ebenso nach Tschechien und Südbayern. Dahinter wird vor allem der Nachmittag zeitweise freundlicher mit kälterem, aber nicht mehr so stürmischem Wind, und bei gelegentlichen Aufheiterungen bleibt es dann überall trocken. Die Temperaturen liegen zwischen 0 Grad in Weiding, 2 Grad in Nabburg und 3 in Schwandorf. Die Nacht zu Montag wird öfter mal klar und recht frostig bei bis zu minus 6 Grad.

Am Montag ist es erst noch freundlich, später kommen mehr Wolken mit ein paar Flocken, und ab Dienstag geht's wieder los mit oft nassem, deutlich milderem und zwischendurch sehr stürmischem Wetter. Die Temperaturen steigen bis zur zweiten Wochenhälfte auf laue 5 bis 10 Grad an, das reicht dann selbst in den höchsten Berglagen kaum noch für Schnee. Auf richtige Sturmböen sollte man sich vor allem zum Donnerstag hin einstellen.
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