Miloslav Janovsky zur SpVgg Bayern Hof

Schock für den SV Poppenreuth: Kurz vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte springt Erfolgstrainer Miloslav Janovsky beim Bezirksliga-Spitzenreiter ab. Der Tscheche trainiert in der kommenden Saison den Bayernligisten SpVgg Bayern Hof. Bild: Gebert

"Das ist ein Hammer", war die erste Reaktion von Reinhard Glatz, Spielleiter des Bezirksliga-Spitzenreiters SV Poppenreuth. Ohne den Verein vorab zu informieren, übernimmt Miloslav Janovsky in der nächsten Saison das Traineramt beim Bayernligisten SpVgg Bayern Hof.

Poppenreuth. (kap) Reinhard Glatz fiel aus allen Wolken, als er die Nachricht erhielt. "Dabei standen wir am Sonntagnachmittag beim Spiel der zweiten Mannschaft noch nebenein-ander am Spielfeldrand. Miloslav verlor keinen Ton über seinen Schritt", versteht Glatz die Welt nicht mehr. Die Pressemitteilung des Bayernligisten SpVgg Bayern Hof schlug beim designierten Meister der Bezirksliga Oberfranken Ost wie eine Bombe ein. So kurz vor Saisonende und dem möglichen Aufstieg in die Landesliga stehen die Oberpfälzer für die neue Saison ohne Trainer da.

In der Pressemitteilung vom Sonntagabend gab die Hofer Vereinsführung die Verpflichtung von Miloslav Janovsky als neuen Trainer bekannt. Dort heißt es unter anderem, dass das Präsidium der SpVgg Bayern Hof - im Einvernehmen mit dem Spielausschuss und dem Sportlichen Leiter Michael Voigt - den ehemaligen Spieler der Hofer Bayern, Miloslav Janovsky, als Trainer der Bayernliga-Mannschaft verpflichtet. Er erhält zunächst einen Vertrag für ein Jahr.

Der 40-jährige B-Lizenz-Inhaber Janovsky spielte von 1994 bis 2000 in der Bayernliga für die Hofer Bayern, anschließend bis 2002 beim FC Augsburg. Seine Trainerlaufbahn begann der Tscheche 2007 als Co-Trainer von Gino Lettieri bei der SpVgg Weiden in der Bayernliga und Regionalliga. Bevor Janovsky 2012 zum SV Poppenreuth kam, wechselte er 2010 zum SV Wehen-Wiesbaden in die 3. Liga und trainierte dann ein Jahr die Karlsbader A-Junioren. "Mit Janovsky kehrt ein Mann auf die Grüne Au zurück, der uns in den 90er-Jahren als Spieler sehr viel Freude bereitete", freut sich Präsident Reiner Denzler auf den Nachfolger von Faruk Maloku.
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