Ministranten bieten Waren zugunsten von Missio an
Fair als Kaufgrund

Über fehlende Kundschaft an ihrem Stand in der Stadtpfarrkirche konnten sich die Ministranten und Gemeindereferent Jochen Gößl (Zweiter von links) nicht beklagen. Bild: jzk
Kemnath. (jzk) Am "Sonntag der Weltkirche" wollten Gemeindereferent Jochen Gößl und die Ministranten beweisen, dass die Hilfe für arme Entwicklungsländer für sie kein bloßes Lippenbekenntnis ist. Nach der Vorabendmesse und den beiden Sonntagsgottesdiensten, in denen die Kollekte für das internationale Hilfswerk Missio bestimmt war, verkauften sie in der Stadtpfarrkirche fair gehandelte Waren.

Damit leisteten die Buben und Mädchen einen praktischen Beitrag zur Entwicklungshilfe. Das Warenangebot, das Gößl für den Weltmissionssonntag herbeigeschafft hatte, war recht vielfältig. Die Gottesdienstbesucher hatten mit dem Kauf unter anderem von Kaffee, Schokolade, Tee und Wein die Möglichkeit, sich bewusst gegen die sozial schädliche Politik großer multinationaler Konzerne zu entscheiden. Fairer Handel mit gerechteren Preisen ermöglicht den Produzenten in den Entwicklungsländern bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Im Pfarrhof und in der Metzgerei Zitzlmann gibt es das ganze Jahr über fair gehandelte Waren zu kaufen.
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