Mit 26 Jahren schon "am Ende"

Die Prüfung lief fast unter realistischen Bedingungen ab. Nur kam die Hitze, die den Brandschützern das Leben schwer machte, nicht von einem Feuer, sondern von der Sonne.

Ahornberg. (bkr) Nur hohe Erlen am Flötzbach spendeten am späten Samstagnachmittag zwei Gruppen der Feuerwehr willkommenen Schatten. In ihren Schutzausrüstungen legten drei Frauen und sechzehn Männer das Leistungsabzeichen Gruppe im Löscheinsatz ab. In der zweiten Gruppe zeigten fünf Brandschützer über 40, dass sie als Besitzer der Endstufe des Leistungsabzeichens und als sogenannte "Feuerwehrrentner" allen Anforderungen gerecht werden. Sie absolvierten das Feuerwehrverbandsabzeichen.

Für beide Gruppen hatten die Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther sowie die Kreisbrandmeister Peter Prechtl und Alfred Vogel nur, eine Aussage: super Arbeit, perfekte Leistung. Viel Lob erntete die 26-jährige Gruppenführerin Stephanie Greger. Sie hatte "ihre Männer" im Griff und darf sich jetzt schon junge "Feuerwehrrentnerin" bezeichnen. Das harte Training für die Prüfung zeichnete sich nach den Worten von Bürgermeister Heinz Lorenz aus. Es unterstreiche ein großes Engagement und Einsatzfreude. Das Leistungsabzeichen der Endstufe 6 ,Gold auf rotem Grund, erhielten: Stephanie Greger, Peter Schlicht und Reinhard Herrmann. Die Stufe 5 , Grün auf goldenem Grund, erreichten Markus Porst, Christoph Ferber, Korbinian Scherm und Susanne Reger. Stufe 4 , Blau auf goldenem Grund, tragen Matthias und Reinhard Etterer. Silber der Stufe 2 legten Michael Heser, Lukas Porst, Annemarie Zaus und Stefan Popp ab. Das Abzeichen des Kreisfeuerwehrverbands für Träger der Endstufe 6 ab dem 40. Lebensjahr nahmen Wolfgang Zaus, Michael und Rudolf Scherm (alle Stufe 2) sowie Matthias Melzner und Bernhard Schlicht (Stufe 1) entgegen.
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