Mit 50 sportlich top

Diese Geehrten tragen mit ihrem Engagement seit Jahrzehnten zum Erfolg der aktiven Kegler bei. Bild: hbr

Die "Keglerfamilie" feiert 50. Geburtstag. Bei der Fete wurde Gründungsmitglied Edi Weinzierl geehrt. Die hohe Raumtemperatur im "Meisl-Saal" ließ am Samstagabend eigentlich keine richtige Stimmung erwarten, aber Skeptiker wurden eines Besseren belehrt.

Die vielen Mitglieder waren "gut drauf" und auch Vorsitzender Josef Fischer ließ sich in seiner launigen Begrüßung von seinen "Schützlingen" anstecken. In seinem Rückblick sprang Fischer zurück auf den 25. August 1965 in den Gasthof "Zur Sonne", wo sich einige begeisterte Privatkegler trafen, um über die Gründung einer Kegelabteilung zu debattieren. Sie machten "Nägel mit Köpfen".

Seit 1975 eigenständig

Knapp eine Woche später wurde an gleicher Stelle unter der Leitung des Bezirkssportwarts Oskar Krahl der SKK Bruck gegründet, der sich bei der SpVgg eingliederte. Mit Edi Weinzierl war schnell ein Vorsitzender gefunden und noch im gleichen Jahr starteten zwei Teams in den Spielbetrieb. Die "Ehe" mit der Spielvereinigung Bruck dauerte jedoch nur zehn Jahre. Am 11. April 1975 spaltete sich die Abteilung ab. Mit der Gründung des Sportkegelvereins Bruck mit den beiden Abteilungen SKK und "Gut Holz" traten die Aktiven in eine neue sportliche Ära ein.

Einen großen Aufschwung brachte für den jungen Verein der Bau der Mehrzweckhalle mit einer neuen Kegelanlage im Jahr 1985. Viele sportliche Erfolge schlossen sich an, die heuer in den Gewinn der bayerischen Meisterschaft und dem Aufstieg der Damen in die 2.Bundesliga gipfelten. Stolz zeigte sich Fischer auch über die Tatsache, dass so gut wie alle Spielerinnen "Eigengewächse" seien.

Vorbildlicher Idealismus

Landtagsabgeordneter Joachim Hanisch dankte als stellvertretender Landrat den "engagierten Leuten", die mit ihrer Leidenschaft den Verein geprägt hätten. Als langjähriger Bürgermeister habe er den sportlichen Weg begleitet. Wenn man meinte, jetzt gebe es nichts mehr zum Toppen, legten die Aktiven noch einen drauf. Bürgermeister Hans Frankl machte die perfekte Teamarbeit mit Vorsitzenden Josef Fischer für die Erfolgsgeschichte aus. "Dieser vorbildliche Idealismus hat euch zu einem hervorragenden Werbeträger für den Markt Bruck gemacht."

Nach vorne blicken

Das Grußwort der verhinderten Ministerin Emilia Müller verlas Fischer. Sie stellte die "Pioniere" um Edi Weinzierl heraus, die den Grundstein für die großen sportlichen Erfolge legten. Lobend erwähnte sie die gelungene Mischung aus Jung und Alt im Verein. Die Präsidentin des bayerischen Sportkegelverbandes Margot Petzl meinte, es sei immer schön, zurückzublicken, aber man solle nicht in Nostalgie schwelgen und sich auf den Lorbeeren ausruhen, sondern nach vorne schauen.
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