Mit 700 Konkurrenten am Start

Holte Silber bei der Grenzlandmeisterschaft in Völklingen: Die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Unterauerbach mit Gruppenführer Anton Grabinger (vorne links). Bild: ga

Nach Welsberg in Südtirol nun Völklingen im Saarland: Die Unterauerbacher Feuerwehrmänner schnitten auch bei der internationalen Grenzlandmeisterschaft hervorragend ab.

Unterauerbach/Völklingen. (ga) 500 Kilometer Anreise hatten die sportlich ambitionierten Feuerwehrler auf sich genommen, um sich bei der internationalen Grenzlandmeisterschaft in Völklingen mit der Konkurrenz - 700 Feuerwehrleute aus fünf Ländern - zu messen.

Weithin bekannt ist die saarländische 40 000-Einwohnerstadt vor allem durch das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Im städtischen Hermann-Neuberger-Stadion, das 12 000 Besuchern Platz bietet, galt es drei Löschangriffe samt anschließenden Staffelläufen nach den Regularien des Landes Rheinland-Pfalz, des Saarlandes und schließlich des Luxemburgischen Feuerwehrverbandes erfolgreich und möglichst schnell zu bestehen.

Gruppenführer Anton Grabinger und seine Mannen schlugen sich dabei bravourös. Nicht nur, dass sie die gestellten Anforderungen der Länder souverän erfüllten, sie waren in der harten Konkurrenz insbesondere mit österreichischen und Südtiroler Bewerbsgruppen so gut platziert, dass ihnen schließlich neben den drei Leistungsabzeichen und -Spangen auch das Abzeichen der internationalen Grenzlandmeisterschaft in Silber verliehen wurde.

Auf den Geschmack gekommen waren die Unterauerbacher Feuerwehrleute bereits vor einigen Jahren beim Oberpfalz-Cup und bei Landesleistungswettbewerben in Tirol und der Steiermark. Neben der intensiven Übungen, die diese "Auslandseinsätze" erfordern und die damit auch dem Leistungsstand der Ortswehr zugute kommen, sind vor allem die Begegnungen mit Feuerwehrleuten aus aller Herren Länder völkerverbindend.

Die besondere Herausforderung der Grenzlandmeisterschaft in Völklingen lag darin, dass drei Wettkämpfe jeweils mit Löschangriff und 400-Meter-Staffellauf in voller Ausrüstung innerhalb von gerade mal drei Stunden zu bewältigen waren. Die gemeinsamen Übungen, die Ausdauer und vor allem die gut eingeübten Handgriffe hatten sich ausbezahlt. Nahezu fehlerfrei und mit ordentlichen Zeiten durften sich die neun Unterauerbacher Feuerwehrmänner samt Ersatzmann im Stadion von Völklingen bejubeln lassen.

Das Team bestand aus Gruppenführer Anton Grabinger, Melder Simon Grabinger, Maschinist Tobias Kiener, Angriffstruppführer Franz Grabinger, Angriffstruppmann Siegfried Held, Wassertruppführer Johannes Burger, Wassertruppmann Norbert Lehner, Schlauchtruppführer Andreas Pusch und Schlauchtruppmann Sandro Kocherscheidt. Ersatz war Tina Heller.
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