Mit acht Einsätzen meist technischer Natur fiel die Bilanz der Feuerwehr Nitzlbuch 2014 deutlich positiver aus als im Jahr zuvor. "Gott sei Dank waren die gesellschaftlichen Termine in der Mehrzahl", freute sich Bürgermeister Joachim Neuß, der bei der
Nicht viel zu löschen

Die Feuerwehr Nitzlbuch ehrte langjährige Mitglieder mit (vorn, von rechts) Vorsitzendem Manfred Lindner, Bernhard Lehner, Willi Albersdörfer, Steffen Pietsch und Andreas Waldmann sowie dem stellvertretenden Kommandanten Günter Pickel (links). Bild: cs
Jahreshauptversammlung das gute Vereinsklima lobte.

(cs) Neben einem Verkehrsunfall und einem Brand mussten die Aktiven zu einer Sicherheitswache und vier Verkehrsregelungen ausrücken.

31 Mitglieder aktiv

Stellvertretender Kommandant Günter Pickel ließ bei der Zusammenkunft im Dorfzentrum das abgelaufene Jahr Revue passieren und übermittelte den Dank an die Wehren Auerbach, Michelfeld, Ranna, Ranzenthal und Zogenreuth für ihre Hilfe bei der Verkehrsabsicherung auf Maffei. Zum Jahresende gehörten der Nitzlbucher Wehr 31 Aktive, darunter zwei Frauen, an.

Die Jugendfeuerwehr setzt sich aus acht Anwärtern, jeweils vier Mädchen und vier Jungen, zusammen. Sie beteiligten sich auch an den 13 Übungen sowie an drei Funkübungen. Altersbedingt schieden aus der Jugendfeuerwehr Florian Geyer, Bastian Lindner, Kai Schuster und Florian Trenz aus, sie sind nun Feuerwehrmänner. Neu in die Jugendfeuerwehr aufgenommen wurden Johannes Kugler und Julian Wallner. Für die Alarmübung bei der Aktionswoche der Feuerwehren der Stadt Auerbach hatte Christian Kugler sein Anwesen in Nitzlbuch als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt. Motorsägen-Lehrgänge absolvierten Günter Pickel und Stefan Waldmann sowie Xaver Leipold und Gerhard Lindner.

Wie Vorsitzender Manfred Lindner informierte, hat die Wehr 63 Mitglieder, davon 22 passive und ein förderndes. 2014 sei ein lebhaftes Jahr gewesen, gespickt mit vielen Terminen. In seinem Rückblick erwähnte er die Reinigung des Löschteichs und die Teilnahme an vielen kirchlichen und weltlichen Anlässen. Ein Höhepunkt war die Beteiligung am Festzug zum 700-jährigen Stadtjubiläum. Anerkennende Worte fand Lindner für alle Helfer, "denn ohne Euch wäre manches nicht zu bewältigen gewesen". Nicht zu überhören war der Wunsch des Vorsitzenden nach guter Zusammenarbeit sowohl mit den Führungskräften als auch mit den Mitgliedern, aber besonders nach einer großen Beteiligung, ob bei Übungen oder sonstigen Veranstaltungen.

"Immer offenes Ohr"

Bürgermeister Joachim Neuß würdigte die Arbeit der Aktiven, die jederzeit einsatzbereit seien, um die Bürger zu schützen. Lobend hob er das pragmatische Vorgehen beim Beziehen der Stühle im Dorfzentrum hervor. Laut Neuß kann sich die Stadt auf insgesamt 555 Feuerwehr-Mitglieder stützen, davon 323 aktive, 136 passive und 96 fördernde. 16 Fahrzeuge, die bestens in Schuss seien, stünden zur Verfügung. Größte Ausgabe im vergangenen Jahr sei die Drehleiter mit 586 000 Euro gewesene. Für den Unterhalt der Gerätehäuser und Fahrzeuge habe die Stadt 42 000 Euro investiert, die Verdienstausfallentschädigungen hätten sich auf 4900 Euro summiert. Der Bürgermeister versprach, immer ein offenes Ohr für Wünsche und Sorgen der Wehr zu haben.

Kreisbrandinspektor Peter Deiml gab sich zuversichtlich, dass das Thema Digitalfunk bis zum Frühjahr 2016 landkreisweit abgeschlossen ist. Dass der Stadtrat hinter seinen Feuerwehren steht, bekräftigte auch Ortssprecher Günter Cermak.
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