Mit Alkohol nicht ans Steuer
Im Blickpunkt

Tirschenreuth. (bz) Meist trifft es junge Fahrer so zwischen 18 und 24 Jahren. Meist auf dem Heimweg von der Disco oder Party. Und meist ist Alkohol im Spiel: Gerade am Wochenende nimmt die Zahl tragischer Verkehrsunfälle dramatisch zu. Samstags und Sonntags geschieht fast ein Viertel aller Verkehrsunfälle und damit doppelt so viel wie an jedem anderen Tag der Woche. Dabei passiert fast die Hälfte aller Alkoholunfälle zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens.

Deshalb will der Landkreis ein Zeichen setzen und wird Partner der Aktion "Don't drink and drive". Außerdem können Veranstalter über die "fahrmit"-Zentrale am Landratsamt Nachtbusse anfordern. Die Kosten teilen sich der Veranstalter und die jeweilige Gemeinde mit je 150 Euro. Die Fahrgäste müssen einen kleinen Obolus bezahlen. Und den Rest übernimmt der Landkreis.

Laut Peter Zimmert, am Landratsamt zuständig für den öffentlichen Personennahverkehr, liegen bereits zahlreiche Anfragen vor. Mit einem Werbekonzept will man vor allem die jungen Leute zur Nutzung des Angebots animieren. (Seite 27)

Aus Kreis- wird jetzt Staatsstraße

Tirschenreuth. (bz) Das kommt selten vor: Der Freistaat übernimmt 287 Meter der ehemaligen Kreisstraße TIR 19 und stuft sie zur Staatsstraße auf. Damit geht auch die Baulast auf den Staat über. Notwendig wird diese Neuordnung, weil sich mit dem Bau der A 93 das regionale und überregionale Verkehrsnetz geändert hat. So erhalten verschiedene Kreisstraßen im Bereich des Landkreises Wunsiedel und eben die Kreisstraße TIR 19 eine größere Bedeutung, weil sie dem Durchgangsverkehr dienen.

Kompromiss gefunden

Tirschenreuth. (bz) Es hat fast drei Jahrzehnte gedauert, nun ist ein Kompromiss gefunden: Die Auflösung und Neueingliederung der gemeindefreien Gebiete "Lenauer Forst" und "Fichtelberg" kann endlich vollzogen werden. Das war bislang nicht möglich, weil sich mit den betroffenen Gemeinden keine einvernehmliche Lösung finden ließ.

Einerseits machte Mehlmeisel (Landkreis Bayreuth und damit Regierungsbezirk Oberfranken) unter bestimmten Bedingungen Ansprüche auf den "Lenauer Forst" geltend, was wiederum die Gemeinde Brand (Landkreis Tirschenreuth, Regierungsbezirk Oberpfalz) mit Ansprüchen auf "Fichtelberg" quittierte. Und andererseits einigten sich Brand, Immenreuth und Kulmain wieder nicht wegen der Aufteilung des "Lenauer Forstes".

Bei einem Gespräch unter Federführung der Regierungen aus Bayreuth und Regensburg mit allen beteiligten Gemeinden und Landratsämtern einigte man sich auf eine einvernehmliche Lösung. Dem Vorschlag stimmte auch der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung zu.

Service

Freie Wählerinnen aktiv

Wegen zu weniger Anmeldungen wird das für Samstag, 27. September, geplante "Hildegard- Frühstück" im Haus St. Joseph in Waldsassen abgesagt.
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