Mit Arber-Region gleichziehen

Seit bis zu 65 Jahren halten die dem Ski-Club die Treue: (hinten von links) Vorsitzender Georg Lechner, Walter Niepold, Ludwig Roderer, Hans Bauer, Ralf Köferl, (vorne von links) zweiter Bürgermeister Karlheinz Glaser, Paul Lichtblau, Heinrich Burger, Peter Zier, Jürgen Schilasky, Josef Braun und Hans Markhof. Bild: hfz

Was wäre ein Verein, ohne seine Mitglieder? Vor allem ohne Mitglieder, die ihm seit 50 Jahren oder länger die Treue halten? Der Ski-Club würdigte in seiner Hauptversammlung die sportlichen Erfolge und bedankte sich für die Treue.

Vorsitzender Georg Lechner ging auf die Bedeutung der Vereinszugehörigkeit ein: "Jeder Einzelne an seinem Platz und mit seinem Beitrag ist wichtig für ein intaktes Vereinsleben. Das Zusammenspiel von Verein, Aktiven und den Eltern muss passen, um im Sport erfolgreich zu sein."

Aber auch die Treue der Mitglieder sei wichtig. Dass dies beim SC-Neubau der Fall ist, zeigte die lange Liste der Jubilare. Im zweiten Teil der Versammlung gaben die Vorsitzenden einen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten. Sigurd Zapf, Wolfgang Rappl und Christian Kastner gaben den Sportbericht für die Sparten Langlauf und Biathlon ab.

Im Bereich Langlauf wurden die beiden Jugendläufer Marius Kastner, Bayerischer Meister, und Luis Schwinger besonders erwähnt. Im Biathlon waren Isabel Neugebauer, Alicia Reißenberger und Selina Kastl die Leistungsträger, wobei Kastl mit dem Sieg des Deutschen Schülercups den Glanzpunkt setzte.

Fast täglich Training

Aber auch die anderen Aktiven seien zahlreich und mit viel Fleiß beim Training. Zapf erwähnte, dass im Sportpark an der Bleaml-Alm fast täglich trainiert werde - einzigartig in der Region, ist sie sich sicher. Ein besonderer Dank galt den ehrenamtlichen Trainern, die ihr Wissen durch stetige Fortbildungen erweitern. Einige davon sind im Begriff, den B-Trainerschein abzulegen.

Johannes Schrader ging in seinem Bericht auf die Liegenschaften des Vereins ein. Nach wie vor sei die wichtigste Einnahmequelle der Skilift. Die Beschneiung nehme eine wichtige Rolle ein. "Was hier im Winter geleistet wird, kann man gar nicht hoch genug einschätzen", würdigte Schrader. Er bedankte sich bei allen Helfern und dem Skiliftpersonal für die erbrachte Arbeit.

Einen Einblick ins Protokollbuch gab Schriftführer Wolfram Schön. Raimund Lautenbacher verschaffte einen Überblick über die Finanzen. Diese seien mehr als geordnet, auf der Guthabenseite sei ein stattlicher Betrag vorhanden, der aber für die geplanten Investitionen nicht ausreichen werde.

Baubeginn noch dieses Jahr

Das geplante Funktionsgebäude an der Biathlonanlage sei mit Abstand das größte Projekt. Wenn alles reibungslos laufe, solle in diesem Jahr noch mit dem Bau begonnen werden. Dieses Gebäude habe eine Leuchtturmfunktion im Fichtelgebirge. Die Loipen und der Skilanglauf spielten touristisch die Hauptrolle im Winter. Ohne eine moderne Infrastruktur blieben die Gäste aus. Man müsse mit der Arber-Region gleichziehen. Auch das Langlaufzentrum Silberhütte habe bereits ein modernes Funktionsgebäude in Betrieb. Ohne Unterstützung durch Politik und Wirtschaft könne dies ein Sportverein aber nicht stemmen. "Dieser Appell wird hoffentlich bei den Verantwortlichen auf fruchtbaren Boden fallen", hofft der Vorstand.

Zweiter Bürgermeister Karlheinz Glaser sagte die Unterstützung der Gemeinde zu. Er dankte dem Verein für den Einsatz. Mit über 360 Mitgliedern sei er ein Eckpfeiler in der Dorfgemeinschaft. Durch die sportlichen Erfolgen trage er den Namen Fichtelberg nach ganz Deutschland und die Alpenregionen.
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