Mit bester Technik zum Einsatz

Pfarrer Helmut Brunner segnet das neue Feuerwehr-Fahrzeug, das seit 18. Juli der Stützpunktwehr zur Verfügung steht. Bild: hbr

Eine sehr gute Ausrüstung ist für Feuerwehren unabdingbar. Die Marktgemeinde will sich diesbezüglich nichts nachsagen lassen und wertet den Brandschutz weiter auf.

Das im Juli gelieferte Fahrzeug "TLF 3000" der Stützpunktwehr erhielt am Samstagabend den kirchlichen Segen. Knapp 280 000 Euro teuer, ist es auf dem höchsten Stand der Feuerwehrtechnik. 3000 Liter für die Sofortbekämpfung, ein Wasserwerfer auf dem Dach und 300 PS unter der "Haube": Die Eckdaten des neuen Tanklöschfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr lesen sich mehr als akzeptabel. Als Ersatz für das fast 30 Jahre alte LF 8 wurde der Wehr ein wahres Schmuckstück, sowohl in optischer, als auch in technischer Hinsicht ins Gerätehaus gestellt. Bei der Finanzierung musste sich der Marktrat gewaltig "strecken", da von den veranschlagten 277 000 Euro, die Gemeinde 200 000 Euro selbst schultern musste. Die Regierung steuerte 58 000 und der Landkreis 17 400 Euro zur Finanzierung bei. Doch das Gremium zeigte sich beim einstimmigen Beschluss im März 2012 überzeugt, dass das Geld bestens angelegt sei. Seit 18. Juli ist das TLF 3000 nunmehr im Einsatz.

Pfarrer Helmut Brunner segnete nun unter den Augen der Ehrengäste, unter ihnen stellvertretender Landrat und MdL Joachim Hanisch und Kreisbrandrat Robert Heinfling, Abordnungen aller Ortswehren sowie vieler Bürger das neue Feuerwehrauto. Bürgermeister Hans Frankl nannte die Segnung als "großes Ereignis", das er unter den Bürgermeister-Terminen als eindeutig als "Kür" ansehe. Er blickte auf die Entwicklung des Feuerwehrwesens zurück, in der er eine Veränderung des Anforderungsprofils sah. "Aus der Mannschaft, die früher fast nur Brände löschte, ist eine universelle Task-Force-Einheit geworden, die fachkundig unterschiedliche Gefahrensituationen bewältigt und für schnelle Hilfe sorgt." Weiter meinte er, das neue Fahrzeug könne den Rettungskräften die Arbeit zwar nicht abnehmen, aber es verschaffe Erleichterung und ein Stück mehr Sicherheit.

Otmar Fassold von "Magirus" übergab einen symbolischen Schlüssel an Bürgermeister Frankl sowie die beiden Kommandanten Robert Weinfurtner und Harald Fickweiler. Bei der weltlichen Feier im Gerätehaus stießen die Gäste auf eine unfallfreie Zeit mit dem TLF 3000 an.
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