Mit Bulldog zum Gottesdienst

Bulldogs stellten die größte Gruppe bei der Oldtimer-Parade durch die Königsteiner Straßen. Bilder: wku

Über 50 betagte Vehikel fuhren zum Oldtimertreffen am Königsteiner Marktfest vor. Ihre Besitzer scheuten den Weg aus Elbersberg bei Pottenstein, Hartenstein oder dem Birgland nicht. An der Hauptstraße stellten sie ihre Vorzeigeobjekte ab. Die Bewunderer ließen nicht lang auf sich warten.

Organisator Reinhold Koch von den Schlepperfreunden freute sich über den guten Zuspruch. Besonders begeisterte er sich, wie viele Königsteiner das Treffen inzwischen unterstützen. Früher hätten eher wenige Einheimische davon Notiz genommen. Diesmal gab es etliche Kuchenspenden. Der Verkaufserlös geht an First Responder. Zwei Namsreuther kamen am Sonntagmorgen gar mit ihren historischen Traktoren zum Freiluftgottesdienst nach Königstein. Diesmal wurden die Fahrzeuge entlang der Hauptstraße aufgereiht. Sogar eine Deutz-Meile mit ausschließlich Traktoren dieser Marke von 15 bis 45 PS war zu sehen.

Ältester Traktor war ein Normag, Baujahr 1940 mit 22 PS, Senior unter den Autos ein VW-Käfer von 1956 mit 39 PS. Ein FN von 1931 stellte das älteste Motorrad dar. Vor allem Modelle von Deutz, Fendt, Holder und Gutbrod bestimmten das Bild. Altbürgermeister Herbert Steinmetz (Birgland) kam mit einem Glas GT, der in den 1960er-Jahren vom Band gerollt war. Ansonsten sah man einige Mopeds und einen Heinkel-Roller von 1958. Bei einer Parade drehten die Oldies ihre Runde durch den Markt.
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