Mit Cambridge-Zertifikat bei Bewerbung punkten
Schulen

Englischlehrerin Cornelia Spies und Realschuldirektor German Helgert (von rechts) gratulierten den 26 Neuntklässlern, die freiwillig den PET-Test abgelegt haben. Bild: jzk
Kemnath. (jzk) Freiwillig einen Englischtest schreiben? Für 26 Neuntklässler der Realschule war es keine Frage, sich an der sogenannten PET- Prüfung ("Preliminary English Test") der Universität Cambridge zu beteiligen. Schließlich konnten sie ein international anerkanntes Sprachdiplom erwerben, das eine lebenslange Gültigkeit besitzt. Um ein Zertifikat auf dem Niveau B1 oder B2 zu bekommen, mussten sich die Teilnehmer sowohl einer schriftlichen Prüfung (Aufsatz, Wortschatz, Grammatik sowie Lese- und Hörverstehen) als auch einer mündlichen Prüfung unterziehen. Wer weniger als 60 Prozent der Punkte erreichte, erhielt ein Zertifikat auf dem Niveau A2.

Die Kosten von 85 Euro für die Teilnahme hatten die Prüflinge selber zu tragen. Einen Teil der Ausgaben übernahm aber erneut der Förderverein der Schule. Neu waren diesmal die im ersten Schulhalbjahr angebotenen Vorbereitungskurse, um optimal auf die Prüfung im März vorzubereiten.

Jetzt gab es für alle Teilnehmer, die auch aus Neustadt/WN und Waldsassen zur Prüfung nach Kemnath gekommen waren, die PET-Zertifikate. Diese sind für künftige Arbeitgeber ein Nachweis solider Englischkenntnisse außerhalb der Schulnote im Zeugnis.

Gürtel statt Zeugnis für gelehrige Schülerinnen

Eschenbach. (stg) Ein Workshop mit Gürtelprüfung war der krönende Abschluss des Wahlkurses "Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen" am Gymnasium. Mädchen der 6. und 8. Klassen übten Kampf- und Abwehrtechniken ein, die vor allem aus dem Judo und Jiu Jitsu kommen.

Die besten Selbstverteidigungstechniken sind jedoch die, die gar nicht erst angewandt werden müssen. Deshalb ging es auch darum, das Selbstbewusstsein zu stärken, Gefahren zu erkennen und zu vermeiden sowie die Wahrnehmung für Konflikte zu schärfen. Unter Leitung von Studienrätin Andrea Hofmann wurden typische Situation im Rollenspiel nachgestellt. Anhand der Körpersprache erkannten die Mädchen, dass sie selbst Einfluss darauf haben, ob sie ein Täter als "leichte Beute" wahrnimmt. Sie wurden ermutigt, laut zu werden, sich selbstbewusst zu äußern und wenn nötig energisch aufzutreten. Das bedeutete für viele anfangs eine enorme Überwindung.

In der abschließenden Prüfung demonstrierten die Mädchen zuerst Thomas Kraus vom TB Weiden ihre erlernte Falltechnik. Danach zeigten sie Judowürfe, Festhaltetechniken am Boden und wie man sich aus ihnen befreit. Zudem mussten sie ein Randori (eine Art lockerer Übungskampf) vorführen. Unter den Augen des Bezirksprüfungsbeauftragten Kraus bewiesen alle Teilnehmerinnen gute Kenntnisse und Fertigkeiten.Dafür nahmen sie Urkunden in Empfansie auch zum Tragen des weiß-gelben Gürtels berechtigen.

Laut Kraus ist das Gymnasium Eschenbach die einzige Schule in der Oberpfalz, die einen Selbstverteidigungskurs mit offizieller Prüfung anbietet.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.