Mit dem Laser ins Ziel

Der Schützenverein 1890 Auerbach nimmt nun mit sechs elektronischen Schießständen und einem integrierten Laser-Schießstand eine Vorreiterrolle im gesamten Schützengau Sulzbach-Rosenberg ein. Bild: Schleicher

Ein neues Zeitalter ist mit der Stand-Eröffnung der neuen Schießanlage beim Schützenverein 1890 angebrochen. Als erster Verein im Schützengau Sulzbach-Rosenberg verfügt der Verein nun über eine elektronisch gesteuerte Anlage.

Schützenmeister Dietmar Neugebauer stellte die hochmoderne Neuerung gestern im Beisein einiger Ehrengäste der Öffentlichkeit vor. Mit diesem Schritt in die richtige Richtung haben die Verantwortlichen die Zukunft des Schießsports gesichert.

Mit Recht zeigte sich Dietmar Neugebauer stolz auf die gelungene Renovierung, die mit Blick auf das anstehende Jubiläum im kommenden Jahr ins Auge gefasst worden war. Im Zuge der Planungen kam man zu dem Entschluss: "Wir machen den Schritt in die Zukunft", wobei zunächst an die elektronische Umrüstung von zwei bis drei Ständen gedacht war. Letztlich setzte sich dann doch der Vorschlag durch, das Geld gleich in alle sechs Stände zu investieren mit integrierter Laseranlage, um jüngere Leuten anzusprechen, ihr Interesse zu wecken und sie mittels Laser an den Schießsport heranzuführen. Mit Erreichen des entsprechenden Alters biete sich dann der Umstieg auf Luftgewehr an, wobei Disziplin und Körperbeherrschung beim Training mit einhergehen.

Für die Zukunft

Die finanzielle Belastung habe man für dieses zukunftsweisende System, das in den nächsten Jahren im Schießsport Einzug halten wird, in Kauf genommen. Als einer der Vorzüge drohen hier auch keinerlei Unfallgefahren.

Der Schützenmeister ermutigte die Gäste, unter ihnen auch Ehrenschützenmeister Johann Gnan und Ehrenmitglied Gretl Neugebauer sowie die Schützenmeister der Schützenvereine "D"Speckbachpelzer Michelfeld" Achim Leißner und "Eichenlaub Degelsdorf, Peter Nittmann, zum Probeschießen.

Die Glückwünsche der Stadt zu dieser tollen modernen Anlage übermittelte 2. Bürgermeister Herbert Lehner. Durch dieses Angebot für viele werde auch die Stadt wieder aufgewertet. Dieser Anreiz in der Freizeit müsse eben noch etwas publiziert werden, in der Hoffnung, dass Jugendliche auch hineinschnuppern und dann auch dem Verein beitreten.

Auch der städtische Repräsentant lobte die gelungene Renovierung und vermerkte scherzhaft: "Die Einschusslöcher sind alle weg." Gauschützenmeister Wolfgang Moll gratulierte für den Schützengau und bescheinigte dem Schützenverein 1890: Ihr hattet die Nase vorne, andere haben a bisserl länger geplant", wären inzwischen aber auch schon dabei, ihre Stände umzurüsten.

Den 1890-er Schützen wünschte er, dass ihre Anlage angenommen und auch sie die Erfahrung machen, dass sich die Anzahl der Mitglieder erhöht.
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