Mit Drogen und gestohlenem Auto
Polizeibericht

Waldsassen. Einen nicht ganz alltäglichen Fall mussten die Schleierfahnder aus Waldsassen am späten Dienstagnachmittag bearbeiten. Sie kontrollierten einen venezolanischen Staatsangehörigen, der schon seit einigen Jahren in Deutschland wohnt. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Audi, mit dem er unterwegs war, vor einem Monat in Nordrhein-Westfalen gestohlen worden war, nach bisherigen Ermittlungen von einem Bekannten des Venezolaners.

Weiter bemerkten die Polizisten Anzeichen für einen Drogenkonsum. Nach positivem Test folgte eine Blutentnahme im Krankenhaus. Die Weiterfahrt musste auch noch aus einem anderen Grund untersagt werden: Der 36-Jährige durfte mit seinem venezolanischen Führerschein nicht mehr in Deutschland fahren. Da er schon seit einigen Jahren hier wohnt, hätte sich um einen deutschen Führerschein kümmern müssen. Seinen vorgelegten internationalen Führerschein identifizierten die Fahnder als Fantasiedokument. Ohne fahrbaren Untersatz und mit einem ganzen Pack voll Anzeigen musste der Mann seine Heimreise antreten.

Schäferstündchen im Waldweg

Mitterteich. Einen Fall von verbotener Prostitution deckten die Schleierfahnder am Dienstagnachmittag auf. Sie kontrollierten zwei Autos, die in einem Waldweg bei Mitterteich standen. Da es sich um einen deutschen und einen tschechischen Pkw handelte, kam den Beamten die Sache komisch vor. Als sie sich den Autos näherten, war schon ersichtlich, um was es sich hier handelte. Eine tschechische Prostituierte hatte mit einem deutschen Freier ein Schäferstündchen verabredet. Die Frau wurde angezeigt, der Liebeslohn sichergestellt.

Tipps und Termine

Schaubaustelle im Geschichtspark

Bärnau. (awo) Die erste mittelalterliche Schaubaustelle in diesem Jahr findet a diesem Wochenende von Freitag bis Sonntag im Geschichtspark Bärnau - Tachov statt. Darsteller aus ganz Deutschland werden wieder anreisen und in den Häusern in authentischen Gewändern sägen, hobeln, feilen, bohren und zimmern, damit das nächste Gebäude im Dorf bald fertig wird.

Dabei kann man einiges darüber lernen, wie mühsam das "täglich Brot" der Arbeiter im Mittelalter ohne technische Hilfsmittel war, aber auch, mit welchen findigen Ideen sich die Menschen trotzdem gekonnt zu helfen wussten. Nach einem harten Winter waren die Bewohner bemüht, ihre Häuser zu reparieren und Zäune wiederherzustellen. Geöffnet ist der Geschichtspark jeweils von 10 bis 18 Uhr.
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