Mit Edeka verzockt

Nach dem Gaudiwurm trug Bürgermeister Rudolf Götz bei der Schlüsselübergabe noch eine launige Faschingsrede vor. Er widmete sich dem aktuellen Zeitgeschehen in und um die Marktgemeinde.

Zum Ausscheiden von Marcus Lukas aus dem Marktrat meinte Götz: "Nach dem Fasching kam die Wahl. Die Kohlberger hatten die Qual. Der Gemeinderat wurd' durchgemischt Den einen oder anderen hats erwischt." Ein anderes Thema war der Radweg, speziell die Grundabtretungen: "Nen Radweg könnten wir endlich bauern, doch jetzt hängt's an Hannersgrüner Bauern. Die wollen glatt koin Grund hergeben, ja kanns denn wirklich so was geben. "

Zum Nein des Gemeinderates Weiherhammer zur Etzenrichter Edeka-Ansiedlung fabulierte der Redner: "Die Weiherhammerer sagten das kann nicht sein und legten beim Bebauungsplan ein Veto ein. Liebe 'Weiherblaschen', so was macht man nicht, das macht ein neidisches Gesicht. Ihr habt euch das selbst eingebrockt und habt euch mit der Edeka verzockt."

Natürlcih durfte auch das neue katholische Pfarrheim nicht fehlen: Zuerst wusst' keiner was des wird, bis dann der Planer referiert. Ein Pfarr- und Jugendheim soll es sein. Da kommt man auch nicht drauf allein. Und auch zum Rathaus-Café im VG-Sitz Weiherhammer gab der Redner seinen Senft dazu: "Das Kaffee steht immer noch leer. Mich wundert das ehrlich nicht sehr. Denn ich kenn keinen vernünftigen Wirt, der sich in das Kaffee verirrt.

Am Ende hatte der Rathauschef noch ein dickes Lob für seine Narren parat, zunächst für die Garden: "Es war eine hervorragende Choreographie, so hoch bekomm' ich meine Beine nie. Ganz Kohlberg fühlt sich sehr geehrt, dass ihr uns habt so schöne Stunden beschert." (war)
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