Mit Fördergeldern soll Bergwachtstützpunkt entstehen
Stadel heiß begehrt

Mit dem Städtebauförderungsprogramm geht es im nächsten Jahr in Königstein und Kürmreuth weiter. 250 000 Euro werden unter anderem für das Projekt "Schreinerhaus" in der Sulzbacher Straße eingeplant, erklärte Bürgermeister Hans Koch in der vergangenen Marktratsitzung. Das bedeutet, dass Fördergelder gewonnen werden können, wenn die Marktgemeinde "Leerstände" aufkauft, um diese über eine Sanierung wieder zu neuem Leben zu erwecken.

Innenausbau in Eigenregie

In Königstein soll ein Bergwachtstützpunkt errichtet werden. Dazu eignet sich ein Stadel neben dem Steinstadel, der sich im Besitz der Marktgemeinde befindet und für die Bergwacht saniert werden soll. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass diese Maßnahme von der Städtebauförderung anerkannt und gefördert wird. Es ist geplant, dass die Außenhülle des Gebäudes saniert wird, die Baumaßnahmen im Inneren (Lagerraum, Aufenthalts- und Sanitärräume) sind dann von der Bergwacht in Eigenregie umzusetzen.

2017 und 2018 werden die Gesamtkosten von 300 000 Euro entsprechend der Förderung aufgeteilt. Der Zuschuss sollte je nach Bewilligungsbescheid 60 bis 80 Prozent erreichen, den Rest muss die Marktgemeinde übernehmen.

Abgelehnt wurde der Antrag von Armin Kolb aus Kürmreuth, der ein Stück Straße kaufen möchte, um besser aus seinem Grundstück herausfahren zu können. Der Marktrat lehnte diesen Antrag jedoch ab.
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