Mit Fraunhofer-Institut Umsicht in Bologna promovieren
Auftritt in Rimini

Diese Mitarbeiter vertraten Fraunhofer Umsicht bei der internationalen Messe in Rimini (von links): Peter Hense, Roberto Conti, Susanne Lettner und Nils Jäger. (Bild: hfz)
Einen weiteren internationalen Auftritt absolvierte Anfang des Monats das in ehemaligen Maxhütten-Gebäuden ansässige Fraunhofer-Institut Umsicht. Gemeinsam mit der Universität Bologna präsentierte es sich auf der Fachausstellung für Energie und nachhaltige Mobilität Key Energy in Rimini. Italien, so hieß es in einer Mitteilung von Umsicht, sei ein wichtiger Standort für die Oberpfälzer Forscher - nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch, weil dort für die Mitarbeiter ein Promotionsprogramm mit der Universität Bologna bestehe.

Der Institutsleiter, Professor Dr. Andreas Hornung, ist an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bologna außerordentlicher Professor. Er ermöglicht den Austausch, den die Doktoranden Peter Hense und Roberto Conti nutzen. Beide promovieren über Fraunhofer Umsicht an der Uni Bologna. Ein Angebot, das Fraunhofer Umsicht auch weiteren Interessenten unterbreitet: "Doktoranden können bei uns in Sulzbach-Rosenberg arbeiten und zugleich in Bologna promovieren."

Hense und Conti waren auch bei der Fachausstellung dabei und kombinierten den Messeauftritt, um sich vor Ort mit italienischen Kollegen auszutauschen. "Mit der Universität Bologna bieten wir ein Promotionsprogramm, das unseren Doktoranden in Sulzbach-Rosenberg ein internationales Forschen ermöglicht", so Hornung.

Italien sei für Fraunhofer Umsicht ein wichtiger Wirtschaftsstandort. "Auf der Fachmesse konnten wir unser Themen gut präsentieren und fanden ein passendes Fachpublikum", meint Susanne Lettner, Marketing- und Eventmanagerin von Fraunhofer. Die Abteilungen Energietechnik (Leiter Dr. Robert Daschner), Kreislaufwirtschaft (Leiter Dr. Matthias Franke) und Biologische Verfahrenstechnik (Leiter Fabian Stenzel) hatten sich dafür entschieden, die Messe zu nutzen, um dort Kontakte für neue Forschungsprojekte zu erhalten und ihre Produkte zu präsentieren.

Bilanzierend meinten die Forscher nach ihrer Rückkehr, der Auftritt in Italien habe sich gelohnt.
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