Mit Gott viel gemeinsam

Vor der Dorfkirche nahmen 21 Fahnenabordnungen Aufstellung. Pfarrer Armin Maierhofer zelebrierte den Festgottesdienst.

Schönes Wetter, schönes Fest: Die Hessenreuther feierten 135. Geburtstag ihrer Feuerwehr. Und weil die Dorfbewohner das Geheimnis eines gelungen Festes kennen, waren am Ende alle zufrieden.

Einen guten Draht zu Petrus: Bei optimalem Festwetter feierte die Feuerwehr am Sonntag 135. Gründungsfest (wir berichteten). Alle Nachbarwehren hatten Abordnungen an den Fuß des Abspanns geschickt, die Stadt Pressath vertrat zweiter Bürgermeister Max Schwärzer, aus Kastl war Bürgermeister Josef Etterer gekommen. 21 Fahnenabordnungen nahmen links und rechts des Altars vor der Dorfkirche Aufstellung.

Dem Festgottesdienst mit Pfarrer Armin Maierhofer gestaltete die Stadtkapelle Eschenbach unter der Leitung von Thomas Murr mit der Schubert-Messe. Zuvor waren die Vereine festlich zur Kirche gezogen. Lesungen und Fürbitten trug dort Hans Schraml-Pöllmann vor.

In seiner Predigt verwies Pfarrer Meierhöfer auf Parallelen zwischen Feuerwehr und Gott: Beide böten viel für das Gemeinwohl, beide hätten mit Feuer und Wasser zu tun. Feuer habe in der Kirche große Bedeutung, insbesondere in der Osternacht, der Heilige Geist sei in Feuerzungen herabgekommen. Und hier in Hessenreuth sei der Vorsitzende der Feuerwehr auch noch der Mesner.

Für Unterhaltung beim Frühschoppen sorgte ebenfalls die Stadtkapelle. Kaum eine Verschnaufpause hatten die Verantwortlichen der Feuerwehr bei der Bewirtung. Am Nachmittag fanden Kuchen, Torten und Kücheln reißenden Absatz. Gut besucht war das Fest auch am Abend, als Alleinunterhalter Helmut Zehfuß für Stimmung sorgte. Das Fazit von Vorsitzenden Robert Steinkohl: "Ein schönes Fest, weil alle mit anpacken." (Hintergrund)
Weitere Beiträge zu den Themen: Hessenreuth (110)Juni 2015 (7772)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.