Mit Gottes Beistand am Ball

Der Ministranten-Cup der Dekanate Weiden, Neustadt/WN, Leuchtenberg und Nabburg war wieder ein Volltreffer. Insgesamt kämpften über 200 Messdiener in der Mehrzweckhalle Eschenbach um die Teilnahme an der Endrunde des Wolfgangs-Cup der Diözese Regensburg. In der Altersgruppe "Jugend" besiegte im Finale das Team aus Rothenstadt die Mannschaft aus Windischeschenbach. Das "kleinen Finale" gewann Eschenbach gegen Moosbach. Unser Bild zeigt die besten drei Teams mit ihren Betreuern, darunter die Eschenbacher Geme

In Eschenbach regierte König Fußball: Mehr als 200 Ministranten aus den Dekanaten Weiden, Neustadt/WN, Leuchtenberg und Nabburg spielten in 24 Mannschaften um die Teilnahme am Wolfgangs-Cup der Diözese Regensburg. Am Ende strahlten die Messdiener aus Moosbach (U 14) und die Junioren aus Rothenstadt.

Die Katholische Jugendstelle Weiden wusste es: Die Eschenbacher sind gute Veranstalter. Die gastgebenden "Minis" der Pfarrei Sankt Laurentius um Oberministrant Manuel Bitterer präsentierten sich beim Vorentscheid zum Wolfgangs-Cup in der Mehrzweckhalle des Landkreises in bester Organisationslaune.

Aufgeteilt in zwei Altersklassen, stürzten sich die Altardiener ins Geschehen. Und schon die ersten Ballwechsel bei den "Kids" (U 14) versprachen bei dem ganztägigen Qualifikationsturnier temperamentvolle Begegnungen - ohne Gotteslob und Rauchfass, ohne Lobgesang und Orgelklang. Dennoch: Gottes Beistand war den Kickern gewiss, schaute doch Dekan Thomas Jeschner vorbei, um den kirchlichen Segen zu erteilen und um ein faires und verletzungsfreies Turnier zu bitten.

Elfmeterschießen im Finale

Danach liefen Ball und Gegner. Die Teams aus Schirmitz, Pressath, Grafenwöhr, Mantel, Eschenbach, Dürnsricht, Windischeschenbach, St. Elisabeth Weiden, Schirmitz und Moosbach kämpften bei einer Spieldauer von jeweils sieben Minuten um Punkte und Platzierungen. Nach der Vorrunde standen sich bei der U 14 die Messdiener aus Schirmitz und Dürnsricht (3:2 im Elfmeterschießen) sowie aus Moosbach und Windischeschenbach (2:1) in den Halbfinals gegenüber.

Auch im Endspiel mussten ein Elfmeterschießen entscheiden. Nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit sicherten sich die "Minis" von St. Peter und Paul aus Moosbach um Betreuer Sebastian Putzer mit 4:3 gegen Schirmitz die Teilnahme am Endturnier in Lam. Die Siegermannschaft trat in der Besetzung Josua Forster, Felix Frischholz, Korbinian und Mathias Gissibl, Nicklas Lehner, Felix Putzer und Jonas Zimmermann an.

In der Altersgruppe "Jugend" (Ü 14) waren Teams aus den Pfarrgemeinden St. Elisabeth Weiden, Schlammersdorf, Eschenbach, Pressath, Waldthurn, Mantel, Windischeschenbach, Kirchenthumbach, Altenstadt, Moosbach, Etzenricht, Störnstein, Grafenwöhr und Rothenstadt am Start. Nach den Platzierungs- und Viertelfinalrunden mit je acht Minuten Dauer kam es im Halbfinale zu den Begegnungen Rothenstadt gegen Eschenbach (2:1) und Moosbach gegen Windischeschenbach (4:5 i. E.).

Religionsquiz

Im Endspiel holte sich Rothenstadt - Benjamin und Michael Hösl, Marcel Hierold, Kilian und Korbinian Schönberger, Kevin Birkmüller und Jennifer Rosenau sowie Betreuer Uli Forster - durch ein verdientes 1:0 den Siegerpokal und sicherte sich ebenfalls die Teilnahme am Wolfgangs-Cup. Auch für den Veranstalter selbst gab es ein Happy End: St. Laurentius gewann das Spiel um den dritten Platz nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit mit 4:2 im Elfmeterschießen.

Abseits des Fußballgeschehens sorgte ein Religionsquiz für Spannung und Abwechslung. Das Organisationsteam um Manuel Bitterer zeigte sich zum Abschluss sehr zufrieden. Auch Gemeindereferentin Gabriele Gabriel war voller Anerkennung über den Turnierverlauf und die Macherqualitäten "ihrer" Ministranten.

Die Veranstalter dankten dem Gesundheitszentrum Schug für die Brotzeit- und Getränkespenden, der spendablen Eschenbacher Geschäftswelt, den engagierten Eltern für den Kaffee- und Kuchenstand sowie Dr. Sabine Schultes für den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Ludwig Schreml (Eschenbach), Andre Wächter und Wolfgang Amtmann (beide Grafenwöhr) glänzten als souveräne Schiedsrichter.
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