Mit Gottes Rüstung

An Allerheiligen gedachten viele Auerbacher ihrer verstorbenen Angehörigen. Bild: cs

"Vergelt's Gott" sagt Dekan Dominik Sobolewski allen, die im Beruf oder im Ehrenamt beitragen, eine gute Kultur im Umgang mit Sterben und Tod zu wahren.

Einer alten christlichen Tradition folgte die Pfarrei St. Johannes der Täufer an Allerheiligen. Dekan Dominik Sobolewski feierte am Friedhof eine Andacht zum Gedenken an die Verstorbenen.

Auf dem feierlichen Einzug an das Priestergrab begleiteten ihn die beiden Mutterhausgeistlichen Monsignore Karl Ellmann und Pfarrer Werner, der Seminarist Stefan Heberl und die Ministranten. Der Pfarrherr rief auf, bei der Auseinandersetzung im Geist der Wahrheit mit den richtigen Waffen zu kämpfen, nämlich mit denen des Geistes.

"Nicht mit selbst geschmiedeten Waffen, sondern mit der Rüstung Gottes kämpfen. Seine Rüstung ist anders. Sie besteht aus Gerechtigkeit, Liebe, barmherziger Liebe." Sobolewski ermahnte seine Zuhörer, sich dieser christlichen Werte zu besinnen und gerade in diesen Novembertagen an den Glauben zu denken. Dabei sollten sie hinterfragen, wie Frieden zu schmieden ist mit den Glaubenserfahrungen.

Anschließend segnete er die Gräber mit geweihtem Wasser und Weihrauch. In das Vergelt's Gott waren alle eingeschlossen, die in beruflicher Tätigkeit oder ehrenamtlich zu einer gute Kultur im Umgang mit Sterben und Tod beitragen.

Mitwirkende der Andacht waren der Kirchenchor, geleitet von Agathe Schriml, und eine kleine Besetzung der Bergknappenkapelle um Stefan Reindl. Die Kollekte wird für die Renovierung der Pfarrkirche St. Johannes verwendet.
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