Mit neuer Vorstandschaft geht der VdK-Ortsverband Auerbach gestärkt in die Zukunft - Zulauf ...
Von wegen nur ein Rentner-Club

Die neue Vorstandschaft mit (von links) Werner Kormann, Heidemarie Kormann, Elisabeth Ruth, Gerda Suft; 2. Reihe: Christine Sczudlik, Ilse Baier, Heidi Deinlein) zusammen mit der Kreisverbandsvorsitzenden Marianne Kies-Baldasty, Ehrenkreisvorsitzenden Herbert Göth, 2. Bürgermeister Herbert Lehner und dem geehrten Mitglied Ludwig Hupfer. Bild: cs

Mit der Wahl einer neuen Führungsmannschaft ist die Zukunft des VdK in Auerbach als eigenständiger Ortsverband gesichert. Die Erleichterung darüber war bei den Verantwortlichen des VdK-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach während der Hauptversammlung am Sonntagnachmittag in der Pizzeria Italia unüberhörbar.

"Es ist ein wichtiger Tag, wobei wir uns besonders für Auerbach freuen, dass es gelungen ist, nach knapp einem Jahr eine neue tolle Mannschaft auf die Beine zu stellen", sagte Vorsitzende Marianne Kies-Baldasty nach der Neuwahl. "476 Mitglieder müssen schließlich gut betreut werden."

Umso mehr Anerkennung fand nach mehreren Vorgesprächen die Bereitschaft der überwiegend aus Frauen bestehenden neuen Vorstandschaft, sich für die nächsten vier Jahre der Verantwortung zu stellen, nach dem Motto "wir müssen Nägel mit Köpfen machen, damit es in Auerbach weiter geht." Auch Ehrenkreisvorsitzender Herbert Göth in seiner Funktion als Wahlleiter betonte die besondere Bedeutung dieser Neuwahl, "damit Auerbach nicht in der Luft hängt", auch im Hinblick auf die damit verbundenen finanziellen Konsequenzen. "Geburtshilfe" hatte auch Josef Friedrich, Vorsitzender des Nachbar-Ortsverbandes Michelfeld, mit geleistet. Als Repräsentant der Stadt wünschte auch 2. Bürgermeister Herbert Lehner, dass es wieder aufwärts gehe im Ortsverband. "Der VdK steht für Kompetenz und Stärke in allen sozialen Angelegenheiten. Was die Altersarmut angehe, sei es ein Skandal, wenn Menschen mit weniger als 500 Euro im Monat auskommen müssen."

Voll konzentrieren kann sich der Kreisverband nun wieder auf die anstehenden Probleme. So gelte es auch darum zu kämpfen, wie es mit der Pflege weitergehen soll, erklärte die Kreisverbandsvorsitzende Marianne Kies-Baldasty. Mit bundesweit mehr als 1,7 Millionen Mitgliedern sei der Sozialverband VdK die größte Selbsthilfe-Organisation für sozial benachteiligte Menschen in Deutschland.

Sie sprach von einem grandiosen Zuwachs von 70 Prozent seit dem Jahr 2000, allein im Kreisverband Amberg-Sulzbach schlossen sich im letzten Jahr 368 neue Mitglieder an. Ein Erfolg der jeweiligen Ortsverbände draußen. "Wir sind schon lange kein Rentner-Club mehr".
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