Mit Rad direkt ins Naabtal

Einige Notizen machte sich Günter Kopp im CSU-Bürgergespräch. Die Witzlasreuther gaben dem Ortsvorsitzenden und Bürgermeister einige Anregungen mit auf den Weg.

Sie sprachen im Vereinsheim die Verkehrsinsel am Ortsanfang an, die in keinem ansprechenden Zustand sei. Die angrenzenden Bäume zögen die Insel in Mitleidenschaft. Die Familien Christl und Schödel, die sich hauptsächlich um die Pflege kümmern, sind der Auffassung, dass ein magerer Boden für langsameres Wachstum nicht für ein Blumenbeet geeignet sei. Dieses könne sicher schöner gestalten werden. Die Dorfgemeinschaft soll Vorschläge zu einer Verbesserung unterbreiten. Sie wünscht sich zudem eine Anbindung an das Radwegenetz von Neusorg nach Ebnath im Naabtal. Hier gilt es, mit der Steinwald-Allianz eine vernünftige Lösung mit dem Staatlichen Bauamt anzustreben. Ebenso soll die Straßenkreuzung an der Kreisstraße von Bewuchs freigeschnitten werden. Es sei sonst für Autofahrer schwierig, den kreuzenden Verkehr zu beobachten, war das Argument.

Thema war außerdem die Notwendigkeit, sich eine Biotonne anzuschaffen. Laut Gesetzgeber sei der Landkreis ab 2016 verpflichtet, eine Möglichkeit für den Bioabfall anzubieten. Selbstentsorger könnten sich jedoch davon befreien lassen, erläuterte Kopp.

Er selbst ging auf die Ausbesserung der Straßenrisse sowie die Asphaltierungsarbeiten an der Naabtalbrücke und die Grabenputzarbeiten im Witzlasreuther Bereich ein. Nach längerer Anlaufzeit sei auch schadhafte Markierungen an der Gemeindeverbindungsstraße beseitigt worden.

Für die Breitbandversorgung bedarf es laut Kopp zweier aufgerüsteter Kabelverzweiger und der teilweisen Verlegung der Glasfaserkabel - soweit keine Leerrohre vorhanden sind. Derzeit läuft ein Wasserrechtsverfahren über das Wasserwirtschafts- und Landratsamt, das die Trinkwassergewinnung und deren Einrichtungen überprüft und dann eine Genehmigung für die nächsten 20 Jahre ausspricht. Nachbesserungen und Veränderungen sind nicht ausgeschlossen.

Konzept für Kläranlage

Probleme macht die in die Jahre gekommene Kläranlage. Das Ingenieurbüro Zwick, Weiden, wurde beauftragt, ein Sanierungskonzept auszuarbeiten. Das größte Problem bereitet Fremdwasser, das durch die schadhaften Kanäle eindringt und in die Kläranlage einfließt. Abgeschlossen sind der Containerplatz, die Gestaltung in der Dorfmitte beim Bushäuschen und der Buchenweg. Kopp dankte dem Heimat- und Kapellenbauverein sowie der örtlichen Feuerwehr für die Zusammenarbeit.

Gemeinderat Dietmar Scherer informierte über den Stand der Gleichstromtrasse Süd-Ost. Auch wenn Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht Entwarnung für die Region gebe, sei die Sache erst in trockenen Tüchern", wenn der endgültige Verlauf feststehe. Gerade wenn bestehende Stromtrassen aufgewertet werden sollen, bestehe Gefahr, "dass wir wieder mit betroffen sein könnten".
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