Mit Schleife eingebunden

In der Runde zum Simultan-Radweg saßen beieinander (von links): die Pfarrer Roland Klein und Andreas Utzat, Koordinatorin Gerda Stollner und Projektmanager Peter Kratzer. Bild: fm

Die Vorarbeiten für die kirchlich-weltlichen Radwege liefen schon einige Jahre hinter den Kulissen. Federführend war und ist der Förderverein zusammen mit der Evangelischen Landeskirche. Behörden, Historiker und Kommunen waren eingeschaltet, bis alles spruchreif wurde.

Natur, Kultur- und Religionsschätze im wahrsten Wortsinn "erfahren" - diese Absicht steht über dem Programm der Simultankirchen-Radtouren in der mittleren und nördlichen Oberpfalz (wir berichteten). Eine der zehn sogenannten "Schleifen" - Rundkurse mit dem Ansteuern von Kirchen - führt von Weigendorf über Högen, Fürnried nach Frankenhof und zurück. Was hier noch zu tun ist, erörterte Projektmanager Peter Kratzer mit den örtlichen Beteiligten, darunter die Pfarrer Andreas Utzat (Fürnried) und Roland Klein (Heldmannsberg/Pommelsbrunn), die Bürgermeister Brigitte Bachmann (Birgland) und Reiner Pickel (Weigendorf) sowie Kirchenpfleger und Mesner aus den betroffenen Kirchengemeinden.

Infoblatt vorgestellt

Unterstützt wurde er von Pfarrer Konrad Schornbaum (Eschenfelden) als örtlich kundigem Mitarbeiter. Dieser stellte das Infoblatt vor und den in Arbeit befindlichen Flyer der einzelnen Schleifen. Hier sind neben dem Routenplan Fotos vom Kircheninnern, Luftaufnahmen und die Geschichte der Gotteshäuser enthalten.

Angeregt wurde die Ergänzung mit örtlichen Anlaufstellen der Kirchengemeinden, Hinweise auf Gastronomie und weltliche Sehenswürdigkeiten. Die Beschilderung an den Radwegen und Bauten ist ebenso wichtig wie das neuen Medium der Webseiten jeder Route.

Eine Anlaufstelle

An praktischer Arbeit in den nächsten Wochen stehen Anbringung der Beschilderung und Verteilung der Flyer an. Der Zeitdruck bis zur bereits festgelegten Eröffnung am Freitag, 8. Mai, in Sulzbach-Rosenberg und Illschwang verlangt eine Anlaufstelle für jede Schleife. Hier schlug Peter Kratzer die bereits seit längerer Zeit eingebundene und sehr engagierte Gerda Stollner vor, die dazu bereit ist. Sie koordiniert jetzt die jeweiligen Aufgaben und Arbeiten und hält engen Kontakt zum Büro des Fördervereins. Später braucht man bei allen Angelegenheiten der Objekte ebenfalls die ortsnahe Betreuung.

Die nächste Zeit verlangt von allen Beteiligten gute Zusammenarbeit, zu der sich sowohl die Kirchen- als auch politischen Gemeindevertreter bereiterklärten.
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