Mit Schüssen eingeweiht

Die Emhofer Schützen haben ihre neuen Schießstände schon eingeweiht. Die Bevölkerung ist eingeladen, das neue Vereinsdomizil am Sonntag, 26. Juli, bei einem Tag der offenen Tür zu erkunden. Bild: pop

Für die Vilstalschützen ist eine wichtige Epoche der Vereinsgeschichte erfolgreich abgeschlossen: Sie haben ein neues Heim. Das wurde mit einem offiziellen Stand-Eröffnungsschießen gebührend gefeiert.

Ihre neue Heimat haben die Vilstalschützen im Feuerwehrgerätehaus gefunden - auf sehr, sehr lange Zeit, wie sie hoffen. Damit sei die Zukunft dieses Emhofer Vereins gesichert, sagte Schützenmeisterin Barbara Schönfeld. Die jetzige Generation habe ihre Aufgaben erfüllt, betonte sie. Optimistisch stimme, dass es in Emhof viele Nachwuchsschützen gibt.

Fünf Schießstände sind bereits mit elektronischen Sius-Anlagen ausgerüstet. Der sechste wird auch noch mit der modernen Technik bestückt. Finanziell ist man nach Abschluss der Arbeiten im grünen Bereich. Bei einem bebilderten Rückblick zum Vereinsheimbau ließen die Mitglieder nochmals die einzelnen Schritte Revue passieren.

Die Stunden, die Mitglieder für dieses Projekt opferten, können sicher nicht gezählt werden. Trotz des Mammutprogramms kam aber auch das sportliche Schießen nicht zu kurz. Nicht zu vergessen und auch nicht zu unterschätzen sind die Aktionen, bei denen man sich das Geld für diesen Neubau erarbeiten musste. Dafür hat der Verein im vergangenen Jahr einige Veranstaltungen organisiert: Johannifeuer, Kirchweih, Adventsmarkt und Christbaumversteigerung.

Das Pensum heuer wird nicht geringer ausfallen. Neben viel Arbeit mussten die Schützen auch einiges an Finanzmitteln investieren. Aber alle sind sich einig: Das Geld ist gut angelegt, in eine gute Zukunft. Kombiniert war der Bau der Luftdruckwaffen-Schießanlage mit dem Erweiterungsbau des Gerätehauses. Es ist ein großes Gemeinschaftswerk der beiden Dorfvereine, der Feuerwehr und der Vilstalschützen. Die Schießsportanlage haben die Vilstalschützen in Eigenleistung erstellt und finanziert. Im Frühjahr 2014 begann das Projekt mit dem Ausbaggern, im Juni schon wurde für die Schießsportanlage Richtfest gefeiert. Schließlich wurde der Innenausbau in Angriff genommen.

Alles lief optimal und auch unfallfrei. Der unterirdische Schießstand ist 13 Meter lang und bietet bei einer Breite von sechs Metern sechs Schießständen für Luftdruckwaffen Platz. Bei der Hauptversammlung im Januar waren sich Schützenmeisterin Barbara Schönfeld und Bauleiter Helmut Werner sicher: "Im Sommer fällt der erste Schuss." Das geschah nun beim Eröffnungsschießen mit 36 Teilnehmern. Die Festscheibe sicherte sich Peter Werner mit einem 109-Teiler. Das Preisschießen gewann Rudi Werner (38-T.) vor Barbara Schönfeld (83-T.) und Lea Sollfrank (118-T.). Bei den Senioren/aufgelegt landete Theo Hummel (18-T.) auf dem ersten Platz, vor Josef Werner (42-T.) und Alfred Hummel (56-T.).
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