"Mit su wos hob i net grechnet"

Schon seit 43 Jahren gehört Karl Hey (Mitte) der Gesellschaft "Frohsinn" an. Anlässlich seines 75. Geburtstags ernannte sie ihn zum Ehrenmitglied. Präsident Erwin Dromann (Zweiter von rechts) sowie seine Stellvertreter Karl Ott (rechts) und Ludwig Schneider (links) überreichten dem Jubilar die Ehrenurkunde und dessen Ehefrau Elisabeth Blumen. Bild: gpa

Er gehört nun - als Zweitjüngster - einem elitären Club an: Aus Anlass seines 75. Geburtstags ist Karl Hey zum Ehrenmitglied der Gesellschaft "Frohsinn" ernannt worden. Der Kreis der so Ausgezeichneten ist nicht groß: Außer Hey sind Vinzenz Dachauer, Georg Thurn, Albert Wiesent und Rudolf Danzer dabei.

In seiner Laudatio erinnerte Präsident Erwin Dromann daran, dass "dem Karl" auf einstimmigem Beschluss des Vorstands hin diese Ehrung zuteil werde.

"Bei deinem Onkel Ludwig Singhäuser, der 33 Jahre als Schriftführer beim 'Frohsinn' tätig war, hast Du deinen Aufnahmeantrag unterschrieben, und Präsident Karl Reiß hat ihn gegengezeichnet. So wurdest Du im jugendlichen Alter von 32 Jahren ein Mitglied dieses Geselligkeitsvereins", erinnerte Dromann. "In all den 43 Jahren bist Du immer ein treuer und gerngesehener Gast sowie gefragter Gesprächspartner bei vielen Zusammenkünften gewesen."

Nußzöpfe sehr beliebt

Seit 15 Jahren, als sich der "Frohsinn" auch für weibliche Mitglieder öffnete, werde Karl Hey bei Familiennachmittagen, sonstigen Festen und vielen Ausflügen von seiner Ehefrau Elisabeth begleitet, merkte der Präsident an. "Die Vorstandssitzungen im Hause Hey, bei denen wir für Gottes Lohn bewirtet werden, sind immer Höhepunkte unserer Arbeit", stellte er fest. Auch die Nußzöpfe, die Elisabeth Hey zu so manchem Fest beisteuere, seien sehr beliebt.

"Alles sind Gründe, die beitrugen, Dich zum Ehrenmitglied zu ernennen", erklärte Dromann. Mit besten Wünschen für noch viele gemeinsame Jahre mit seiner Ehefrau, Gesundheit und schöne Stunden beim "Frohsinn" überreichte der Präsident Karl Hey die Ernennungsurkunde. Für Ehefrau Elisabeth gab es ein Blumengebinde.

Glückwünsche für den Jubilar überbrachten Gerd Stingl für den Rentner-und Pensionistenverein Kirchenthumbach und Dieter Placzek für den CSU-Ortsverein Grafenwöhr. Amtsbote Ludwig Schreml übermittelte die Glückwünsche der Stadt Eschenbach, Maria Götzl vertrat den Pfarrgemeinderat von St. Laurentius. Filialdirektor Richard Götz gratulierte im Namen der Raiffeisenbank, Tobias Lautner für die Sparkasse.

Imbiss für Gratulanten

Sichtlich gerührt bedankte sich Karl Hey für die vielen guten Wünsche. "Mit su wos hob i wirkli net grechnet, owa freia dout's mi schou", sagte der Jubilar und lud zu einem kleinen Imbiss ein. Hey wurde 1940 in Thomasreuth geboren. Am 5. Mai 1967 heiratete er im Eschenbacher Rathaus vor dem damaligen Bürgermeister Hans Grünwald standesamtlich Elisabeth Meier, einen Tag später schlossen die beiden in der Stadtpfarrkirche vor Pfarrer Josef Jungtäubl den Bund der Ehe.

Ein Bub und ein Mädchen wurden dem Paar geboren, das sich inzwischen auch über vier Enkel freut. Karl Hey stand fast 34 Jahre in den Diensten der US-Armee. Zudem betrieb er mit seiner "Lisl" bis vor etwa zehn Jahren noch eine Landwirtschaft im Nebenerwerb.
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