Mit Tatkraft und Teamgeist

Neukirchens Bürgermeister Winfried Franz sprach beim Neujahrsempfang vor einer großen Gästeschar. Bild: fm

Wo steht die Gemeinde, was ist noch zu tun und wie wird dies bewältigt? Antworten auf diese Fragen gab Bürgermeister Winfried Franz in seinem fundierten Vortrag beim Neujahrsempfang.

Der Saal des "Neukirchener Hofs" hatte sich mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kirchen, Vereinen und Gruppen gefüllt. Die "zwei Hartl" machten den musikalischen Vorspann, dann lenkte Winfried Franz den Blick in die Zukunft, wie die Lebenssituation vor Ort gestaltet, erhalten oder verbessert werden kann.

Positive Einstellung

An den großen Rahmenbedingungen müsse man sich orientieren und mit positiver Einstellung die Aufgaben bewältigen. "Hier kommt das ehrenamtliche Engagement vieler Mitbürger ins Spiel, das die Einrichtungen im sozialen Bereich von Kindergarten bis zur Sozialstation ergänzt und eine lebendige Gemeinde schafft."

In gleicher Weise tragen die 50 Vereine, die Gemeindeverwaltung und die Kirchen zu einem bürgernahen Service bei. Da war es leicht, die Vorzüge der Gemeinde wie gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Netz medizinischer Vor- und Nachsorge, Freizeit- und Tourismusangebot, eine Vielfalt an Betrieben und Unternehmen sowie die guten Verkehrsanbindungen anzupreisen.

Thema Hochwasserschutz

Zu den einzelnen Punkten hieß er die Vertreter all dieser "Standbeine der Gemeinde" namentlich willkommen. Doch was kommt heuer auf die Kommune zu? Zwei Straßensanierungen vom Ort über Schönlind bis zur B 14 und an anderer Stelle dieser Verkehrsader die Zufahrt nach Büchelberg, erklärte Franz. "Der Hochwasserschutz muss endlich in die Gänge kommen." Der Bebauungsplan "Raiffeisengelände" wird endlich angepackt und städtebauliche Maßnahmen in Angriff genommen. Franz: "Die Feuerwehr bekommt ein neues Haus und für die heutzutage unentbehrliche gute Breitbandversorgung läuft schon das Förderverfahren." Eine andere Seite schlug er mit dem Hinweis auf das reichhaltige gesellschaftliche Leben und das Gemeinschaftsgefühl der Bürger auf. Kulturelle Höhepunkte, Kirchweihen und die Weihnachts-Spendenaktion stellen nur einige dieser Aktivitäten dar. Im Verwaltungsbereich ist für alle politischen und kommunalen Gremien eine gezielte Zusammenarbeit nötig. Im Rückblick dankte er den Abgeordneten sowie Landrat Richard Reisinger für ihre Unterstützung bei den gemeindlichen Problemen. Der Schlussappell ging dahin, die Vielfalt des regionalen Umfelds mit Tatkraft, Teamgeist und dem Einsatz für die Bürger zu erhalten und in Solidargemeinschaft zu festigen.

Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl rechnet mit einer Verbesserung der Situation bei der Bahnunterführung, auch zusammen mit dem Landkreis. Bezirksrat Richard Gaßner wies auf die Bedeutung der sozialen und medizinischen Versorgung des Bezirks Oberpfalz hin. Pfarrer Roland Klein von Heldmannsberg/Pommelsbrunn, seit 1. November zusätzlich mit der Betreuung der katholischen Kirchengemeinde betraut, wünschte sich eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Er stellte den neuen Gemeindereferenten Ulrich Wiechert vor, der ihn vor Ort unterstützt.

Gemeindehaus renoviert

Winfried Franz nannte zum Abschluss als gutes Beispiel ehrenamtlichen Teamworks eine Gruppe der evangelischen Landjugend mit ihrem Leiter Thomas Matthalm, die mit viel Arbeit die Kellerräume im Gemeindehaus renovierte und so Aufenthaltsräume für die Jugend schuf. Beifall und Geschenke waren der Lohn.
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