Mit Wohngebiet gleichstellen

Thema waren weiter die Anregungen und Anfragen aus der Informationsveranstaltung vom 17. April (wir berichteten). Nur ein Anlieger hatte eine schriftliche, drei Punkte umfassende Stellungnahme eingereicht. Im ersten Teil erhob er gegen die Ausweisung des Gewerbegebiets, das sein Anwesen größtenteils umschließen würde, allgemein Widerspruch. Sein Wohngebäude sei bereits errichtet worden, bevor von einer Ausweisung der benachbarten landwirtschaftlichen Flächen als Gewerbegebiet die Rede gewesen sei.

Weiter forderte er, dass die Feinstaubbelastung und die Lärmemissionen für sein Wohngrundstück dem eines Wohngebietes gleichgestellt werden. Bei den Lärmschutzwerten müsse die Lärmquelle aus der Lagerhalle des Agrarhandels Lehner mit einbezogen werden. Einwand erhob der Anlieger auch gegen die teilweise Auflassung der Wilhelm-Markgraf-Straße. Dies sollte unterbleiben. Für Fußgänger und Radfahrer hätte dies unzumutbare Auswirkungen, den Bahnhof zu erreichen.

"Die Nachteile sind unstrittig", erklärte dazu der Gemeinderat. Durch die Verlegung der Haltestelle zum neuen Steg verlängerten sich die Wege nicht wesentlich. Allerdings sei der Zeitpunkt, der Jahr für Jahr von der Deutschen Bahn hinausgeschoben wird, weiterhin offen. (bkr)
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