"Miteinander und füreinander da sein", dieses Motto stellte Kommandant Hans Winkler beim Kameradschaftsabend der Feuerwehr Immenstetten in den Mittelpunkt.
Auszeit im Erholungsheim

Langjährige Mitglieder der Feuerwehr Immenstetten wurden geehrt (von links): Kreisbrandrat Fredi Weiß, Franz Weiß, Kreisbrandmeister Armin Daubenmerkl, Christian Schwab Herbert Lehmeier Bürgermeister Alwin Märkl, Kreisbrandinspektor Hubert Blödt, Norbert Weiß und Kommandant Hans Winkler. Bild: sche
(sche) Das Hauptaugenmerk der Veranstaltung im Kreuzwirtshaus in Immenstetten - es war die erste dieser Art nach zehn Jahren Pause - lag neben der Kameradschaftspflege auf der Ehrung langjähriger aktiver Mitglieder. Zuerst oblag es dem Vorsitzenden Herbert Lehmeier, drei neue Mitglieder per Handschlag aufzunehmen.

44 Jahre lang leistete Karl Gehring aktiven Dienst, wofür ihm ein Aufenthalt im Feuerwehr-Erholungsheim zuteil wurde. In seiner Laudatio zeigte Kommandant Hans Winkler die Verdienste Gehrings für die Feuerwehr Immenstetten auf. Der Ströhl Kare, wie der Geehrte auch genannt wird, habe sich diese Woche Auszeit redlich verdient.

Ehrenkreuz verliehen

Dank und Anerkennung erhielten auch Herbert Lehmeier, Christian Schwab und Norbert Weiß für 25-jährige aktive Dienstzeit und Franz Weiß für 40 Jahre. Kreisbrandrat Fredi Weiß händigte ihnen das Ehrenkreuz in Silber und Gold nebst Urkunde aus. Bürgermeister Alwin Märkl unterstützte ihn dabei im Namen des bayerischen Innenministers. In seinem Grußwort betrachtete Weiß die geschichtliche Bedeutung der Brandbekämpfer. Für ihn seien "Anhängerfeuerwehren" wie in Immenstetten ebenso wichtig wie die größeren Einheiten. Die Einführung des Digitalfunks in den nächsten Wochen werde auch vor Immenstetten nicht haltmachen.

Für Bürgermeister Alwin Märkl lebt eine Feuerwehr nicht nur von ihren Mitgliedern, sondern auch durch eine gute Ausrüstung. Die dafür erforderlichen Finanzmittel stelle die Gemeinde Freudenberg weiterhin bereit. Er dankte den Aktiven dafür, dass sie zahlreiche Stunden ihrer Freizeit für die Feuerwehr opfern. "Aus- und Fortbildung sind wichtig für die Hilfe in Not geratener Menschen, aber auch für die eigene Sicherheit", betonte er.
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