Mitglieder brennen für die Wehr

"Bleiben Sie der Wehr weiter treu, wir brauchen Sie", sagte zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph (links) zu den Jubilaren. Karl Stark und Johann Rittner (sitzend, vorne links) sind seit 60 Jahren Mitglied. Bild: bk

Ehrentag für die Marktfeuerwehr. Sie zeichnet neun Männer für ihre Treue aus und ernennt drei Altgediente zu Ehrenmitgliedern. Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Tafelmeyer lobt die Freiwilligkeit der Aktiven.

"Diese langjährigen Mitgliedschaften können nicht nur nach der Zahl der Jahre bemessen werden. Sie bedeuten vielmehr 25, 40, 50 und 60 Jahre ernste und verantwortungsbewusste Arbeit sowie Einsatz und stete Bereitschaft für den Nächsten", betonte Vorsitzender Thomas Gmeiner.

Ein gesunder Aufbau sorge für den Austausch von Erfahrungen und Können von einer zur nächsten Generation. Zu einer intakten Wehr gehörten nicht nur Aktive. Vielmehr seien es immer wieder die passiven und fördernden Mitglieder, die bei Arbeitseinsätzen und Veranstaltungen einen wichtigen Dienst leisteten. "Auf diese Unterstützung hoffen wir auch beim 150-jährigen Jubiläum", signalisierte Gmeiner. Die Urkunde für 25 Jahre Treue erhielten Hans Bernklau, Markus Kummer, für 40 Jahre Altbürgermeister Georg Härning. 50 Jahre sind Dieter Berberich und Albert Tafelmeyer, seit 60 Jahren Karl Stark und Johann Rittner dabei. Heribert Zeinz und Alex Presley waren entschuldigt. "Das muss euch erst mal einer nachmachen", sagte KBI Tafelmeyer im Beisein von Kreisbrandmeister (KBM) Wolfgang Schwarz zu den Jubilaren. Der Feuerwehrdienst erscheine auf den ersten Blick noch attraktiv, "und wir sind froh über viele junge Leute." Doch werde dies oft ausgenutzt und der Dienst durch Bagatelleinsätze strapaziert. Feuerwehrleute müssten heute eine zeitintensive Riesenausbildung absolvieren, um die Geräte an 365 Tagen bedienen zu können.

Die Aktivenzahl sei seit der Gründung 1868 gleich geblieben, aber das Einsatzspektrum habe sich durch den Wandel des Lebensstandards erweitert und vervielfacht, unterstrich Tafelmeyer. Kameradschaft sei sehr wichtig, bemerkte hingegen zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph und dankte den Mitgliedern.
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