Mittelfeld das Ziel

René Wächter hilft im Heimspiel gegen den ASV Neumarkt wieder aus und will dazu beitragen, dass der SV Etzenricht nach dem glatten Sieg in Vilseck (Szene) auch die drei Punkte gegen das Spitzenteam behält. Bild: war

Noch zwei Heimspiele stehen dem SV Etzenricht in diesem Jahr bevor. Mit einem Sieg am Samstag gegen den ASV Neumarkt soll der erste Schritt Richtung Mittelfeld erfolgen. Der zweite könnte dann am Wochenende darauf gegen Waldkirchen gemacht werden.

Etzenricht. (war) Nach Spielplan wäre das Gastspiel des ASV Neumarkt am Samstag, 22. November, der letzte Termin vor der Winterpause. Durch das am 18. Oktober zur Kirchweih ausgefallene Gastspiel des TSV Waldkirchen, ist es aber die vorletzte Partie, die in diesem Jahr auf dem Siegfried-Merkel-Platz stattfindet.

Gelegenheit für die Gastgeber, die Distanz auf das Mittelfeld mit einem Punktgewinn möglichst gering zu halten. Bei nur einer Niederlage, einem Remis und drei Siegen aus den letzten fünf Begegnungen liegen Stephan Herrmann und seine Kollegen im Soll und zeigten ausnahmslos gute Leistungen. So auch am Sonntag in Vilseck, wo trotz einer ganzen Reihe von ausgelassenen Chancen zur Pause schon ein 3:0 vorgelegt wurde. Tatsächlich erzielten die ersten beiden Etzenrichter Treffer, und das weicht von der Meldung des Stadionsprechers ab, Martin Pasieka und Stephan Herrmann. Das 5:1 gegen die zuvor zwei Mal ungeschlagenen Gastgeber stand nie ernsthaft in Gefahr.

3:2-Sieg beim Hinspiel

Die Hauptverantwortung als Trainer trägt beim SVE Tim Haberl. Der 20-jährige Rötzer genießt das Vertrauen der Vereinsführung und wird die taktische Ausrichtung aus seinen Erkenntnissen aus der Vorrunde ausrichten. Die Hoffnungen auf ein erfolgreiches Abschneiden gegen den ASV nährt auch der couragierte Auftritt in der Hinrunde, mit einem 3:2-Sieg im Gepäck wurde die Rückreise angetreten. Umgekehrt sehen die Neumarkter Fußballer die Revanche als fällig an. Zumal sie aktuell als Tabellenvierter nur zwei Punkte Abstand auf Spitzenreiter Ruhmannsfelden haben und der Wiederaufstieg in die Bayernliga realistisch erscheint. Der ASV feierte in der Vorwoche einen 3:1-Erfolg in Bad Abbach, spielte richtig stark auf und machte das unerwartete 0:0 gegen den FV Vilseck sofort wieder wett. In der Summe funktioniert der Neuaufbau in Neumarkt nach rund je einem Dutzend Zu- und Abgängen ausgezeichnet,

Beim SVE sind inzwischen die Sperren bekannt: Vier Wochen erhielt Michael Heisig und sechs Klaus Herrmann ursprünglich. Nach Einspruch beim Sportgericht reduzierten sich die Zwangspausen auf drei Spieltage für Heisig und vier für Herrmann. Der Aktionsradius für die Aufstellung bleibt also kurzzeitig eingeschränkt. Die Interimslösung für die Torwartfrage löste zum zweiten Mal René Wächter perfekt, zeigte sich in Vilseck bei einigen Konter-Szenen in bester Verfassung und wird wohl gegen Neumarkt sein Engagement fortsetzten. Die Bank besetzten mit Michael Schmid und Ramiz Mulic zwei junge Spieler aus der zweiten Garnitur. Und sie werden wieder dabei sein, zumal Andreas Pollakowski dienstlich unabkömmlich ist.
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