Mittelschul-Projekt "Menschen aus Entwicklungsländern"
Probieren und informieren

Die Schüler Luca, Marco, Lilly und Eva boten Gerichte aus Entwickungsländern an und informierten über die dortige Situation. Bild: wku
(wku) Das Projekt "Menschen aus Entwickungsländern" stellten die Schüler der 10. Klasse beim Elternsprechtag in der Mittelschule Auerbach vor. Es wurde von Klassleiterin Renate Schmidt und Fachlehrerin Martina Popp im Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik begleitet.

Lange hatten sich die Schüler darauf vorbereitet. Drei Stände waren in der Schulaula aufgebaut, an denen sich Gäste und Eltern über Menschen in den Entwicklungsländern informieren konnten. Im Fach Werken hatten die Schüler Teelichtgläser, Baumstämme, Holztabletts und Holzfiguren selbst gebastelt. Nationalgerichte aus den Entwicklungsländern hatte eine andere Schülergruppe selbst zubereitet: Mexico-Törtchen, afrikanischen Brotaufstrich, gebackene Ananas, rotes Curry aus Linsen und rote Beete sowie als Nachspeise Pannacotta. Ein dritte Gruppe stellte Pralinen, winterliche Konfitüre, alkoholfreien Glühwein, selbst gebrannte Glühweinbonbons und viele andere Köstlichkeiten her. Die Eltern nahmen das kulinarische Angebot gerne an und informierten sich über die Situation in den Entwicklungsländern: Über Kinder, die als Soldaten eingesetzt werden, über Aids-Waisen, über die Mangelernährungen und das verschmutzte Wasser.

Der Erlös wird dem "Eine-Welt-Laden" in Auerbach gespendet, dessen Produkte soziale Projekte unterstützen und gerechten Lohn garantieren. Stellvertretende Schulleiterin Renate Schmidt lobte das Engagement der Schüler und freute sich, dass diese Aktion bei den Eltern gut ankam.
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