Mittelschule ohne 7. Klasse

Erfreut über die herausragenden Ergebnisse beim qualifizierenden Mittelschulabschluss zeigte sich Neukirchens Bürgermeister Winfried Franz. Er leitete die Haushaltsberatung im Hauptschulverband Neukirchen-Königstein. Bürgermeister Hans Durst aus Hirschbach und Königsteins 3. Bürgermeister Richard Pesold stellten zusammen mit Kämmerer Thomas Pirner das Zahlenwerk für den Grundschulverband Königstein-Hirschbach vor.

"Gerade kleine Schulen können die Auszubildenden anbieten, die sich die Wirtschaft wünscht", betonte Winfried Franz. Umso mehr bedauerte es Rektor Herbert Übelacker, dass für das aktuelle Schuljahr keine 7. Klasse zustande kam. Der Übertritt auf die M-Züge in Auerbach und Sulzbach-Rosenberg sowie der Ansturm auf die Ganztagsklassen ließen die Schülerzahl deutlich unter 15 Schüler fallen. So werden an den beiden Standorten nur noch jeweils zwei Klassen unterrichtet: In Neukirchen sind es die 5. und die 6. Klasse mit 15, beziehungsweise 22 Schülern, in Königstein die 8. und die 9. Klasse mit 30 und 14 Schülern.

Das abgeschlossene Haushaltsjahr 2014 basierte noch auf einer Schülerzahl von 113. Bei einem Bedarf von 323 295 Euro ergab das eine Verwaltungsumlage je Schüler von 2861 Euro. Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl aus Edelsfeld bat, bis zur nächsten Haushaltsberatung zu klären, ob eine Umstellung auf Gastschulbeiträge plus Schülerbeförderungskosten möglich wäre.

Der Grundschulverband Königstein-Hirschbach deckte 2014 seinen Bedarf von 121 141 Euro mit 1262 Euro je Schüler, basierend auf einer Zahl von 96 Kindern. Im aktuellen Schuljahr unterrichtet die Grundschule 90 Mädchen und Buben in fünf Klassen. Zweizügigkeit ist nur noch in den 4. Klassen gegeben.
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