Mitterteich baut Erfolgsserie aus

Der SV Mitterteich besiegte am Samstag die SpVgg Lam mit 3:0. Nach dem ersten Treffer freuen sich (von links) Martin Bächer, Marc Müller, Markus Broschik, Frantisek Nedbaly, Matthias Männl, Jakub Ryba, Christian Zettl und Torschütze Michael Stilp. Bild: Cyris

Der SV Mitterteich ist seit sieben Partien ungeschlagen. Mit dem 3:0-Sieg über die SpVgg Lam - der fünfte Dreier vor eigenem Publikum - hat das Team von Trainer Reinhold Schlecht die 40-Punkte-Marke übertroffen und ist weiter auf dem siebten Tabellenplatz in der Landesliga Mitte.

Mitterteich. (cy) Das 1:0 von Michael Stilp kurz vor der Pause, ein sensationeller Treffer aus spitzem Winkel in den entgegengesetzten oberen Winkel, brachte die Hausherren auf die Siegerstraße. "Das Tor ist zum richtigen Zeitpunkt gefallen. Es war zwar glücklich, aber herrlich zugleich", sagte Coach Schlecht bei seiner Spielanalyse. Kollege Franz Aschenbrenner bemängelte die Entscheidung des Unparteiischen aus der zehnten Minute, als Torhüter Scharnagl den flinken Seitz außerhalb des Strafraums zu Boden beförderte. "Der Keeper war letzter Mann, da wäre eine Rote Karte fällig gewesen", behauptete der Lamer Übungsleiter.

Rustikale "Osserbuam"

Die Bayerwälder hatten die Marschroute hoch und weit gewählt, sie suchten damit Dobry und Kubek. Sie wollten mit dieser Gangart hinter die Stiftländer Linie kommen. In der achten Minute kam Kubek zum Abschluss, sein gefühlvoller Heber strich jedoch über den Querbalken. Kurz darauf folgte die Aktion mit Seitz und Scharnagl. Es gab einen Freistoß ohne Folgen an der Strafraumkante. Die athletischen "Osserbuam" spielten rustikal, sie versteckten sich nicht.

Allmählich übernahmen die Hausherren das Kommando. Einen Freistoß von Broschik verlängerte Nedbaly mit dem Kopf, aber Schlussmann Bergmann war zur Stelle. Gleich darauf senkte sich ein Kopfball von Nedbaly aufs Netz. Als Dürbeck, er bot eine starke Vorstellung, haarscharf flach vorbeigezielt hatte, war Mitterteich voll am Drücker. Männl wollte einen Freistoß per Aufsetzer versenken, es fehlten nur einige Millimeter. Weil Bergmann das Leder nicht unter Kontrolle brachte, klingelte es schließlich doch noch im SpVgg-Kasten. "In den ersten 20 Minuten hatten wir Schwierigkeiten, da sind wir nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen. Beiden Teams hat der holprige Rasen zu schaffen gemacht. Nach der Pause waren wir dann die total bessere Mannschaft und haben völlig verdient gewonnen", betonte Schlecht.

Mit einem Überraschungsangriff über Perry, Seitz und Kubek sorgte Lam in der 48. Minute für Gefahr. Im Gegenzug vergab Dürbeck eine gute Möglichkeit. Lam versuchte sein Glück, rannte sich allerdings immer wieder fest. Ausgangspunkt zum 2:0 war Dürbeck, er legte für Männl auf und der versenkte den Ball im kurzen Eck. Ein Hösl-Knaller, der Ball zischte knapp über die Querlatte, sorgte für Aufregung. Sekunden später stand es 3:0, Nedbaly traf nach Vorarbeit von Dürbeck. In der Schlussphase der kampfbetonten Partie scheiterte Breu an Scharnagl und Müllers Gewaltschuss erzeugte ein Raunen auf den Rängen.
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